Landscape with a Grazing Horse James Dickson Innes (1887-1914)
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James Dickson Innes – Landscape with a Grazing Horse
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Im Vordergrund weidet ein Pferd, dessen dunkle Silhouette vor dem helleren Grün des Rasens deutlich hervortritt. Die Darstellung des Pferdes ist ebenfalls sehr stilisierter Natur, ohne detaillierte Ausarbeitung der Anatomie. Einige weitere, kaum erkennbare Tiere scheinen ebenfalls auf der Wiese zu grasen.
Der Himmel, in einem Blau-Violett gehalten, ist mit weichen, rosafarbenen Wolkenformationen versehen, die dem Bild eine ruhige und fast melancholische Stimmung verleihen. Rechts des Hügels erheben sich felsige Formationen, die mit einer rötlich-braunen Farbe akzentuiert sind. Im linken Bildbereich erkennt man rudimentär eine kleine, verfallene Bausubstanz, möglicherweise eine Scheune oder ein kleines Haus.
Die Komposition ist harmonisch, dennoch wirkt sie durch die breiten Farbflächen und die vereinfachten Formen etwas distanziert. Die Farbgebung, mit ihrem Übergang von dunklen Grüntönen zu helleren Gelb- und Rosatönen, erzeugt eine gewisse Tiefe, obwohl die Perspektive nicht streng geometrisch ist.
Die Darstellung suggeriert eine Idylle, eine friedliche Natur. Dennoch scheint eine gewisse Leere und Verlassenheit mitschwingen, verstärkt durch die isolierte Position des Pferdes und die verfallene Bausubstanz. Der Betrachter erlangt den Eindruck eines Augenblicks, eingefangen in einer stillen, fast zeitlosen Landschaft. Es liegt eine gewisse Sehnsucht nach einer einfachen, ursprünglichen Lebensweise in der Luft, die jedoch gleichzeitig von einem Hauch von Melancholie überlagert wird.