Alexander Slaying Cleitus Daniël de Blieck (1610-1673)
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Daniël de Blieck – Alexander Slaying Cleitus
Ort: Ferens Art Gallery, Hull Museums, Hull.
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Im Zentrum der Aufmerksamkeit liegt ein gefallener Mann, dessen Körper in unnatürlichen Winkeln auf dem Boden ruht. Er ist umgeben von einer Gruppe von Männern, die in unterschiedlicher Weise auf das Geschehen reagieren: Einige scheinen entsetzt und zurückhaltend, andere sind wütend und aufgebracht, wieder andere wirken wie erstarrt vor Schreck. Ein Mann, der sich durch seine Haltung und Kleidung auszeichnet, scheint die zentrale Figur des Konflikts zu sein; er steht über dem Leichnam, sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten – eine Mischung aus Trauer, Reue und vielleicht auch Triumph.
Die architektonische Umgebung verstärkt das Gefühl von Größe und Tragweite der Ereignisse. Die Säulen, Statuen und die kunstvolle Dekoration der Halle unterstreichen den Status der Beteiligten und verleihen der Szene einen Hauch von Erhabenheit, der jedoch durch die Brutalität des Geschehens zutiefst kontrastiert wird. Das Schachbrettmuster des Fußbodens lenkt das Auge und betont die geometrische Ordnung, die dem Chaos der menschlichen Emotionen gegenübersteht.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Inszenierung der Szene. Helle Lichtstrahlen fallen auf bestimmte Figuren und Details, während andere Bereiche im Schatten liegen, was die Dramatik verstärkt und die Aufmerksamkeit des Betrachters lenkt. Die Farbpalette ist warm gehalten, mit Rottönen und Goldtönen, die sowohl Pracht als auch Gewalt symbolisieren.
Subtextuell scheint es um Themen wie Machtmissbrauch, Freundschaft, Verrat und die unaufhaltsame Natur der Gewalt zu gehen. Der Kontrast zwischen dem prunkvollen Rahmen und der brutalen Handlung deutet auf die Fragilität von Autorität und die zerstörerische Kraft menschlicher Leidenschaft hin. Die unterschiedlichen Reaktionen der Anwesenden spiegeln die Komplexität moralischer Entscheidungen wider und werfen Fragen nach Schuld, Verantwortung und den Konsequenzen des Handelns auf. Es entsteht ein Eindruck von einem Moment, in dem eine Ordnung zerbricht und eine neue, ungewisse Zukunft beginnt.