Johan III (1537-1592), King of Sweden * Johan Baptista van Uther
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Johan Baptista van Uther (After) – Johan III (1537-1592), King of Sweden
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Kleidung des Mannes ist von opulenter Beschaffenheit. Ein reich besticktes Gewand dominiert das Bild, dessen Goldtöne im Kontrast zum dunklen Unterton der restlichen Farbgebung stehen. Die Stickereien scheinen florale oder heraldische Elemente darzustellen und unterstreichen den Reichtum und die Macht des Porträtierten. Die Kapuze, geschmückt mit einem aufwendigen Diadem, deutet auf eine königliche oder zumindest adlige Position hin. Auch die Schuhe sind detailreich gestaltet und tragen zur Gesamtwirkung der Prachtentfaltung bei.
Besondere Aufmerksamkeit erregt das Gesicht des Mannes. Ein buschiger Bart und Schnurrbart verleihen ihm ein markantes Aussehen, das sowohl Stärke als auch eine gewisse Würde suggeriert. Der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet, was den Eindruck von Selbstbewusstsein und Autorität verstärkt. Die Haltung ist aufrecht und stolz, was ebenfalls zur Darstellung einer Person von Rang beiträgt. In der rechten Hand hält er einen Stab oder Zepter, ein weiteres Symbol für Macht und Herrschaft.
Die Farbgebung ist insgesamt düster gehalten, wobei die Goldtöne des Gewandes als Kontrastpunkte dienen. Die Beleuchtung scheint von links zu kommen, was das Gesicht und die Details der Kleidung hervorhebt. Der dunkle Hintergrund lässt die Figur fast aus dem Nichts hervortreten und verstärkt den Eindruck von Autorität und Distanz.
Subtextuell könnte das Bild eine Aussage über Macht, Reichtum und königliche Würde treffen. Die detaillierte Darstellung der Kleidung und Accessoires dient dazu, den Status des Porträtierten zu unterstreichen. Die direkte Blickrichtung vermittelt einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Kontrolle. Es ist möglich, dass das Bild als Instrument zur Legitimation der Herrschaft diente oder dazu gedacht war, den Reichtum und die Macht des Porträtierten für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die etwas steife und formale Darstellung lässt zudem auf eine gewisse Distanziertheit schließen, was in Anbetracht einer königlichen Person durchaus plausibel ist.