Hildegard Thorell, the Artist Bertha Wegmann (1846-1926)
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Bertha Wegmann – Hildegard Thorell, the Artist
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft und tendenziell düster gehalten. Dominieren dunkle Brauntöne und Schwarze im Hintergrund und in der Kleidung, so werden das Gesicht und die Schultern durch wärmere Farbtöne – Rosatöne und Beige – hervorgehoben. Dies lenkt den Fokus unmittelbar auf die Person selbst. Die Textur des Gemäldes ist deutlich erkennbar; Pinselstriche sind sichtbar und verleihen dem Werk eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit.
Die Frau trägt einen dunklen Hut mit breiter Krempe, der ihr Gesicht teilweise verdeckt und eine gewisse Geheimnisvollheit erzeugt. Ein Pelzschal um den Hals deutet auf Wohlstand hin, während das schlichte Kleidungsstück unter dem Schal eher zurückhaltend wirkt. Ein dezenter Schmuck am Dekolleté – vermutlich eine Brosche oder ein Anhänger – setzt einen subtilen Akzent.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Selbstporträt handelt, was durch den Titel des Werkes verstärkt wird. Die direkte Konfrontation mit dem Betrachter könnte als eine Art Selbstdarstellung verstanden werden, als Versuch, ein bestimmtes Bild von der Künstlerin zu vermitteln. Die Wahl der düsteren Farbgebung und die zurückhaltende Haltung könnten auf eine gewisse Melancholie oder Kontemplation hindeuten. Gleichzeitig strahlt das Gesicht eine innere Stärke und Selbstsicherheit aus.
Der dunkle Hintergrund lässt die Dargestellte stärker hervortreten und verstärkt den Eindruck einer isolierten, nach innen gerichteten Persönlichkeit. Die subtile Beleuchtung betont die feinen Züge des Gesichts und verleiht dem Porträt eine gewisse Tiefe und Realitätsnähe. Insgesamt entsteht der Eindruck eines intelligenten, unabhängigen und künstlerisch ambitionierten Menschen.