Pauline Charlotte Hubner Julius Hübner (1806-1882)
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Julius Hübner – Pauline Charlotte Hubner
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Auf einem Tisch neben ihr steht ein Strauß roter Blüten, vermutlich Nelken, in einer verzierten Vase. Der Tisch ist mit einem farbenfrohen Tischtuch bedeckt. Am Fußende ihres Stuhls sitzt ein kleiner Hund, vermutlich ein Cocker Spaniel, der aufmerksam zu der Frau aufblickt.
Die Farbgebung ist gedämpft, mit einem Schwerpunkt auf dunklen Tönen wie Schwarz und Rot. Die warmen Goldakzente des Überwurfs und des Tisches brechen mit der Schwere der anderen Farben und lenken die Aufmerksamkeit auf die Frau. Das Licht fällt von links auf die Szene, wodurch die Gesichtszüge und das Kleid der Frau betont werden.
Die Komposition wirkt statisch und formal, typisch für Porträts des 19. Jahrhunderts. Hier weht ein Hauch von bürgerlicher Selbstinszenierung mit, der durch die sorgfältige Auswahl der Kleidung, des Interieurs und des Begleiters, des Hundes, zum Ausdruck kommt. Die Frau scheint in eine kontemplative Pose versunken, was auf eine innere Welt hindeutet, die hinter der Fassade des gesellschaftlichen Anstands verborgen sein könnte. Der Hund, als Symbol für Loyalität und Anhänglichkeit, könnte ebenfalls als Hinweis auf die familiären oder sozialen Bindungen der Dargestellten interpretiert werden. Insgesamt strahlt das Werk eine Aura von Würde und stiller Eleganz aus.