Self-Portrait James Ward (1769-1859)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
James Ward – Self-Portrait
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast vollständig in tiefbraune Töne getaucht. Ein undeutlicher, vertikaler Bereich rechts im Bild suggeriert möglicherweise einen Vorhang oder eine Wand, der die Figur von ihrer Umgebung abgrenzt und sie stärker ins Zentrum rückt. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Kontrast zum helleren Gesicht und betont dessen Ausdruck.
Die Malweise ist charakteristisch für das frühe 19. Jahrhundert; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Darstellung bei. Besonders auffällig ist die Art, wie das Licht auf das Gesicht fällt – es beleuchtet bestimmte Bereiche, während andere im Schatten liegen bleiben, was dem Porträt eine gewisse Dramatik verleiht.
Subtextuell könnte dieses Selbstbild ein Ausdruck von innerer Reflexion sein. Der ernste Blick und die Falten im Gesicht lassen auf Lebenserfahrung und möglicherweise auch auf Kummer schließen. Die schlichte Kleidung deutet auf Bescheidenheit hin, während der Mantel eine gewisse Autorität suggeriert. Es entsteht der Eindruck eines Mannes, der sich seiner selbst bewusst ist und der seine Rolle in der Welt ernst nimmt. Das Porträt wirkt weniger als ein idealisiertes Abbild und mehr als eine ehrliche Momentaufnahme einer Persönlichkeit im Laufe ihres Lebens. Die Datierung unten rechts (1830) liefert einen Ankerpunkt für die Einordnung des Werkes in seinen historischen Kontext, ohne jedoch weitere Interpretationen vorzugeben.