Elizabeth Jones, Countess of Kildare Willem Wissing (1656-1687)
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Willem Wissing – Elizabeth Jones, Countess of Kildare
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Dargestellte blickt dem Betrachter direkt entgegen, ihr Blick ist ruhig und von einer gewissen Würde geprägt. Sie trägt eine aufwendige Kleidung: ein tiefblaues Gewand mit goldenen Stickereien, darüber eine orangefarbene Weste, verziert mit floralen Mustern. Ihre Bluse mit den Puffärmeln deutet auf einen gewissen Reichtum und Status hin. Ein Perlenschmuck ziert ihren Hals, während ihr Haar in kunstvollen Locken fällt und teilweise von einem breiten Hut bedeckt wird, der ebenfalls mit Blumen geschmückt ist.
Bemerkenswert sind die Elemente, die sie umgeben. In ihrer linken Hand hält sie ein Lamm, ein Symbol, das traditionell für Unschuld, Reinheit und Hingabe steht – oft auch als Anspielung auf Christus interpretiert. In ihrer rechten Hand ruht eine Hirtenstange mit einem Blütenkranz daran gebunden. Diese Attribute verweisen eindeutig auf die pastorale Ikonographie, die in der Barockzeit beliebt war, um Tugenden wie Güte, Bescheidenheit und Natürlichkeit zu verkörpern.
Die Kombination aus luxuriöser Kleidung und pastoralen Symbolen lässt vermuten, dass es sich bei dem Werk um eine allegorische Darstellung handelt. Es könnte die Verbindung von Adel und Tugend darstellen oder auf die Rolle der Frau als Hüterin des Hauses und der Familie anspielen. Die direkte Blickverbindung mit dem Betrachter erzeugt eine gewisse Intimität und lädt dazu ein, über die Bedeutung dieser symbolischen Elemente nachzudenken. Die dunkle, fast dramatische Beleuchtung verstärkt den Eindruck von Würde und Kontemplation. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Anmut, Stärke und spiritueller Tiefe.