Oath of the Horatii Jacques-Louis David (1748-1825)
Jacques-Louis David – Oath of the Horatii
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Maler: Jacques-Louis David
Ort: Museum of Art, Toledo, Ohio.
"Der Schwur des Horaz" ist ein großes Gemälde des französischen Künstlers Jean-Louis David aus dem Jahr 1784. Das Gemälde befindet sich derzeit im Louvre in Paris. Als das Gemälde dem Pinsel des Meisters entnommen wurde, war es ein sofortiger Erfolg bei Publikum und Kritikern gleichermaßen. Der Eid des Horatio ist eines der berühmtesten Gemälde im neoklassizistischen Stil. Das Gemälde stellt eine Szene aus der römischen Legende über einen Streit zwischen zwei rivalisierenden Städten, Rom und Alba Long, dar.
Beschreibung des Gemäldes Der Schwur des Horaz von Jean Louis David
"Der Schwur des Horaz" ist ein großes Gemälde des französischen Künstlers Jean-Louis David aus dem Jahr 1784. Das Gemälde befindet sich derzeit im Louvre in Paris. Als das Gemälde dem Pinsel des Meisters entnommen wurde, war es ein sofortiger Erfolg bei Publikum und Kritikern gleichermaßen. Der Eid des Horatio ist eines der berühmtesten Gemälde im neoklassizistischen Stil.
Das Gemälde stellt eine Szene aus der römischen Legende über einen Streit zwischen zwei rivalisierenden Städten, Rom und Alba Long, dar. Drei Brüder, die bereit sind, für ihre Stadt zu kämpfen, legen einen heiligen Schwur ab - einen Schwur gegenüber ihrem Vater, der sie im Kampf segnet.
Das Gemälde ist in einem neoklassizistischen Stil gemalt. Bei seiner Bemalung wurden verschiedene künstlerische Methoden angewandt. Sich überschneidende Reihen von Profilfiguren sind eine gängige Technik in der klassischen Kunst und werden auch in diesem Gemälde verwendet.
Der Schwerpunkt liegt auf den gekreuzten Armen, die der Künstler in geraden Linien darstellt, was die klassische Klarheit von Davids Werk noch verstärkt. Die klare Gliederung des Gemäldes hat die strenge Symbolik der Zahl Drei, die wiederum ein weiteres Merkmal des künstlerischen Klassizismus ist.
Die Pinselstriche sind kaum wahrnehmbar und alle Details werden so deutlich wie möglich dargestellt. Diese Art der Malerei ist charakteristisch für den Rokoko-Stil. Die Technik des Malers ist auf die zentralen Figuren ausgerichtet; es gibt keine Hinweise auf die verschleierte Bedeutung der jenseitigen Gegenstände.
Die Männer werden als Krieger dargestellt - mit klaren, harten Linien. Diese Klarheit unterstreicht ihre Tapferkeit und Entschlossenheit. Die Frauen hingegen sind Nebenfiguren, die die Gesamtkomposition lediglich ergänzen. Die Frauen sind wie Bögen gekrümmt, was ihre Verzweiflung und Not unterstreicht.
Der Patriotismus der jungen Männer, das Vertrauen eines Vaters in seine Söhne und die Loyalität und Hingabe einer Frau werden in diesem Gemälde zum Ausdruck gebracht. Davids Werk, Der Schwur des Horaz, spiegelt die Werte der Aufklärung wider und ist ein Beispiel für den Neoklassizismus.
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Die Komposition ist klar und geometrisch, die Figuren sind in drei Gruppen angeordnet. Die drei Brüder bilden eine horizontale Linie, die durch die ausgestreckten Schwerter verstärkt wird. Im Kontrast dazu sitzen drei Frauen – die Schwestern und die Mutter der Brüder – in einer geschwungenen Anordnung, die eine vertikale Bewegung erzeugt. Ihre Körperhaltung drückt tiefe Verzweiflung und Angst aus. Die Gesichter sind von Kummer und Sorge gezeichnet, sie verkörpern die menschlichen Verluste, die mit der bevorstehenden Tat einhergehen.
Der Hintergrund besteht aus einer Reihe von Arkaden, die eine architektonische Ordnung und eine gewisse Monumentalität schaffen. Die schlichte, fast karg wirkende Architektur lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren und verstärkt die Dramatik der Szene. Das Licht fällt von oben und betont die Konturen der Körper und die Anspannung der Situation.
Hinter dieser unmittelbar sichtbaren Darstellung verbirgt sich eine tiefere Bedeutungsebene. Die Szene scheint einen Eid, eine Verpflichtung gegenüber dem Staat, darzustellen. Der zentrale Mann verkörpert die Tugend der römischen Staatsbürger, die bereit sind, für ihre Heimat zu sterben und ihre persönlichen Gefühle zu opfern. Die Frauen repräsentieren hingegen die zivilen, familiären Aspekte des Lebens, die durch die politische Notwendigkeit unterdrückt werden.
Die Darstellung ist von einer starken moralischen Botschaft geprägt, die an die Werte der Aufklärung erinnert: Pflicht, Opferbereitschaft und der Dienst am Gemeinwohl stehen über persönlichen Interessen und familiären Bindungen. Die Komposition und die Farbgebung verstärken den Eindruck von Strenge und Disziplin, die mit dem römischen Ideal der Männlichkeit verbunden sind. Die Darstellung der Frauen dient hier als Kontrast und verdeutlicht die Härte und die Opfer, die der Pflicht zugrunde liegen.