Bonaparte Crossing the Grand Saint-Bernard Pass, 20 May 1800 Jacques-Louis David (1748-1825)
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Jacques-Louis David – Bonaparte Crossing the Grand Saint-Bernard Pass, 20 May 1800
Ort: National Museum of Chateau de Malmaison (Musée national des châteaux de Malmaison), Rueil-Malmaison.
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DIE MALEREI DES DAVIDS
Stolz, ungestillte Augen –
ein kommender Tyrann, ein Kaiser,
in ihm trug jedes Atom den Willen zur Macht –
anders ist es nicht möglich.
Marat ist getötet, das Wasser fließt,
Wasser, gefärbt mit Blut.
Die Welt will nicht in Liebe leben –
und die Welt lebt auch nicht von Liebe.
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Das Pferd, das er reitet, ist ebenfalls ein Blickfang. Es befindet sich in einer kraftvollen Bewegung, die Vorderhufe auf einem Felsen platziert, was die Dynamik und die Herausforderung der Situation unterstreicht. Die Darstellung des Pferdes ist realistisch und voller Energie, was die Stärke und Ausdauer des Reiters widerspiegelt.
Am unteren Rand des Gemäldes sind drei Namen in Inschriftbändern angebracht: „BONAPARTE“, „HANNIBAL“ und „KAROLUS MAGNUS“. Diese Anspielungen sind von zentraler Bedeutung für das Werk. Sie verweisen auf historische Feldherren, die ebenfalls für ihre militärischen Erfolge und ihren Durchsetzungsvermögen bekannt waren. Durch die Gleichsetzung mit diesen berühmten Persönlichkeiten wird dem dargestellten Mann eine außergewöhnliche historische Bedeutung zugemessen und seine militärische Leistung ins Zentrum gerückt.
Die Wahl der alpinen Umgebung ist ebenfalls bedeutsam. Die Grand Saint-Bernard-Passage war ein strategisch wichtiger Punkt und die Überquerung derselben unter schwierigen Bedingungen demonstrierte Mut und Entschlossenheit. Die Darstellung des Passes selbst, mit seiner steilen, schneebedeckten Landschaft, erzeugt ein Gefühl von Isolation und Herausforderung, was die Belastbarkeit des Anführers hervorhebt.
Das Licht in der Darstellung ist dramatisch und betont die zentrale Figur. Der Mantel des Mannes wird durch einen hellen Lichtstrahl hervorgehoben, was ihn von der dunklen und bedrohlichen Umgebung abhebt und ihm eine fast übermenschliche Aura verleiht.
Insgesamt ist das Werk eine sorgfältig inszenierte Darstellung von militärischer Führung und Heldentum. Die Anspielungen auf historische Feldherren, die dramatische Bergkulisse und das Lichtspiel tragen dazu bei, eine Botschaft von Macht, Entschlossenheit und historischer Bedeutung zu vermitteln. Der Künstler hat es geschafft, eine Szene von außergewöhnlicher Kraft und dramatischer Intensität zu schaffen, die den dargestellten Mann als einen herausragenden Anführer inszeniert.