Portrait of Nina Belkovich (1910) Nikolay Feshin (1881-1955)
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Nikolay Feshin – Portrait of Nina Belkovich (1910)
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Das Mädchen selbst ist im Vordergrund zentriert dargestellt. Ihr Blick ist geradeaus gerichtet, aber nicht unbedingt auf den Betrachter gerichtet; es wirkt eher nach innen gerichtet, melancholisch und vielleicht auch leicht distanziert. Ihre Gesichtszüge sind nicht detailliert ausgearbeitet, sondern eher durch grobe Striche und Farbflächen angedeutet. Die Darstellung wirkt weniger wie eine genaue Abbildung als vielmehr wie eine Studie der Emotion, ein Versuch, einen inneren Zustand festzuhalten.
Das weiße Blusenkleid mit dem schwarzen Schal bildet einen starken Kontrast zum Hintergrund, der nur grob angedeutet wird. Er besteht aus unscharfen, vertikalen Strichen, die an eine Wand oder einen Vorhang erinnern könnten. Der Hintergrund ist nicht so sehr ein Ort, sondern eher eine Atmosphäre, ein Gefühl von Isolation und Introspektion.
Es lässt sich vermuten, dass der Künstler hier mehr als nur ein äußeres Abbild schaffen wollte. Die lockere Malweise, die vereinfachten Formen und die melancholische Miene des Mädchens lassen auf eine Suche nach der inneren Wahrheit, nach der Seele des Porträtierten schließen. Die rote Schleife, als einziger Farbkontrast, könnte als Zeichen von Vitalität, Jugend oder vielleicht auch von einer verborgenen Leidenschaft interpretiert werden. Der Ausdruck des Mädchens, gepaart mit der suggestiven Malweise, erzeugt eine Stimmung der Nachdenklichkeit und einer leisen Melancholie, die den Betrachter zum Innehalten und Nachdenken einlädt. Es scheint, als würde der Künstler eine bestimmte Verletzlichkeit und eine gewisse innere Zerrissenheit einfangen wollen.