ostroukhov the north wind 1890 Ilya Ostrouhov (1858-1929)
Ilya Ostrouhov – ostroukhov the north wind 1890
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Maler: Ilya Ostrouhov
Das Gemälde stammt aus der Feder des berühmten russischen Künstlers Ilya Ostroukhov. Das Gemälde wurde im Jahr 1890 gemalt. Die Leinwand hat eine Größe von 85x119 cm. Das Kunstwerk ist mit Ölfarben ausgeführt. Heute ist die Leinwand in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau zu sehen. Nachdem der Autor das Gemälde fertiggestellt hatte, wurde es von Pavel Tretyakov erworben. In seiner Sammlung befanden sich bereits Werke von Ostrouchow, aber auf dieses Gemälde war Tretjakow besonders stolz.
Beschreibung von Ilya Ostroukhovs Gemälde Siverko
Das Gemälde stammt aus der Feder des berühmten russischen Künstlers Ilya Ostroukhov. Das Gemälde wurde im Jahr 1890 gemalt. Die Leinwand hat eine Größe von 85x119 cm. Das Kunstwerk ist mit Ölfarben ausgeführt. Heute ist die Leinwand in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau zu sehen.
Nachdem der Autor das Gemälde fertiggestellt hatte, wurde es von Pavel Tretyakov erworben. In seiner Sammlung befanden sich bereits Werke von Ostrouchow, aber auf dieses Gemälde war Tretjakow besonders stolz. 1891 wurde Siverko auf einer Ausstellung in St. Petersburg zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Künstler hat eine anmutige Flussbiegung auf der Leinwand dargestellt. Dank der malerischen russischen Natur hatte Ostroukhov die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen. Schließlich ist das russische Land reich an solchen Landschaften. Im Vordergrund ist der Fluss zu sehen, der sein blaues Wasser in die Ferne fließen lässt. Hier und da kann man die ruhige Wasseroberfläche erkennen, in der sich der Himmel auf wundersame Weise spiegelt. Wenig später beginnt ein kühler Nordwind zu wehen, der den stillen Spiegel des Wassers stört. Der Fluss ist in dunklen Farben gefärbt. Violett- und Blautöne, manchmal auch Schwarz, überwiegen. Zwischen den Wellen im Wasser liegt eine kleine Insel, ein winziges Stück Land, das mit grünem Gras bewachsen ist. Der Betrachter kann zwei Möwen tief über dem Wasser ausmachen.
Der stark strömende Fluss teilt das Land in zwei Uferbereiche. Der eine ist sandig und fällt sanft ab, der andere nimmt einen großen Teil des Bildes ein, ist steil und mit Büschen bewachsen. Auf dieser Seite kann man den Geruch des kalten Seetangs besonders gut spüren. Die Sträucher am Ufer scheinen gefügig geworden zu sein und sich dem Willen des Windes zu unterwerfen. Das Gras biegt sich unter seinen Böen.
Der Himmel ist grau-blau gefärbt. Die Wolken hängen tief über dem Horizont. Es entsteht ein Gefühl des drohenden Sturms. Gleichzeitig empfindet der Betrachter ein ambivalentes Gefühl von Unbehagen und Bewunderung für die Kraft der schönen Natur.
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Der Uferbereich, rechts im Bild, ist in warme, erdige Töne gehalten – ein Kontrast zu dem kühleren Wasser. Hier und da sprießen kleine, blühende Pflanzen aus dem roten, lehmartigen Boden. Diese Details lassen eine gewisse Zartheit und Widerstandsfähigkeit erkennen, eine fragile Schönheit, die sich dem rauen Charakter der Umgebung entgegenstellt.
Über dem gesamten Bild spannt sich ein schwerer, bewölkter Himmel. Die Wolken sind in dunklen Grautönen und Brauntönen gemalt, was einen bedrohlichen, fast stürmischen Eindruck vermittelt. Die Wolkenstruktur ist dicht und kompakt, was die Atmosphäre zusätzlich verdichtet.
Der Horizont ist weit entfernt und verschwimmt leicht, was eine gewisse Unendlichkeit suggeriert. Eine Reihe dunkler Bäume, kaum herausgearbeitet, bildet die Fernlinie und verstärkt den Eindruck von Weite und Isolation.
Die Komposition wirkt ausgewogen, aber gleichzeitig auch etwas karg. Es gibt keine offensichtlichen menschlichen Eingriffe in die Landschaft, was den Eindruck der Natürlichkeit und Unberührtheit unterstreicht. Allerdings wird diese Unberührtheit durch die bedrohliche Stimmung und die gedämpften Farben in Frage gestellt.
Die Arbeit scheint eine Auseinandersetzung mit der Natur und ihren Elementen zu sein. Sie vermittelt ein Gefühl von Stärke und gleichzeitig von Vergänglichkeit, von Schönheit und gleichzeitig von Melancholie. Es ist eine Landschaft, die mehr als nur eine Darstellung der Realität ist; sie ist eine Projektion von Gefühlen und Stimmungen.