Ballet restroom Zinaida Serebryakova (1884-1967)
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Zinaida Serebryakova – Ballet restroom
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Die andere Tänzerin, etwas weiter hinten platziert, befindet sich in der Hand eines Schminkspiegels. Sie betrachtet ihr Spiegelbild aufmerksam, was eine Beschäftigung mit dem äußeren Erscheinungsbild und der Inszenierung impliziert. Die Kleidung, die sie trägt – eine Art Tanktop und Hose – deutet darauf hin, dass sie sich noch im Vorbereitungsprozess befindet.
Im Hintergrund sind weitere Tänzerinnen angedeutet, einige mit Schminkspiegeln, andere in Bewegung. Die Darstellung ist verschwommen, fast impressionistisch, und verstärkt den Eindruck eines flüchtigen Moments, der eingefangen wurde. Die Farben sind warm und gedämpft, vor allem in den Braun- und Goldtönen, die die Haut der Tänzerinnen betonen.
Die Komposition wirkt beengt, fast klaustrophobisch, und verstärkt den Eindruck einer Privatsphäre, die kurzzeitig gewährt wird. Es liegt eine subtile Spannung zwischen der Schönheit und Perfektion, die auf der Bühne erwartet wird, und der Realität des körperlichen Anstrengens und der Vorbereitung, die diese Perfektion ermöglicht. Der Akt des Schminkens und der Körperpflege wird hier nicht nur als oberflächliche Tätigkeit dargestellt, sondern als ein integraler Bestandteil der künstlerischen Performance. Man könnte hier auch einen Hauch von Melancholie erkennen, eine Erinnerung an die Vergänglichkeit der Schönheit und die Opfer, die für den Erfolg im Ballett erbracht werden müssen.