The Snow Maiden Viktor Vasnetsov (1848-1926)
Viktor Vasnetsov – The Snow Maiden
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Maler: Viktor Vasnetsov
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Viele der Werke von Viktor Mikhailovich Vasnetsov sind von originellen Motiven der russischen Folklore durchdrungen. "Das Schneemädchen" ist eine solche Leinwand. Das Gemälde wurde durch das gleichnamige Theaterstück von Ostrovsky und die Oper von Rimsky-Korsakov inspiriert. Das Bild wurde eigentlich als Kulisse für die Oper gemalt. Der Prototyp der märchenhaften Snegurotschka war Saschenka, die Tochter des berühmten Kunstmäzens Sawwa Mamontow. In russischen Märchen ist das Schneemädchen die Verkörperung von sanfter Schönheit und Reinheit.
Beschreibung von Viktor Vasnetsovs Gemälde Das Schneemädchen
Viele der Werke von Viktor Mikhailovich Vasnetsov sind von originellen Motiven der russischen Folklore durchdrungen. "Das Schneemädchen" ist eine solche Leinwand. Das Gemälde wurde durch das gleichnamige Theaterstück von Ostrovsky und die Oper von Rimsky-Korsakov inspiriert. Das Bild wurde eigentlich als Kulisse für die Oper gemalt. Der Prototyp der märchenhaften Snegurotschka war Saschenka, die Tochter des berühmten Kunstmäzens Sawwa Mamontow.
In russischen Märchen ist das Schneemädchen die Verkörperung von sanfter Schönheit und Reinheit. Sie ist das Kind des Frosts und des Frühlings, dessen Herz keine Liebe kennt und sie auch nie kennen sollte. Doch in Vasnetsovs Interpretation erweist sich das eisige Mädchen als erstaunlich lebendig und irgendwie menschlich.
Die Leinwand ist in zwei Teile unterteilt. Im Vordergrund ist die Dicke des Winterschnees zu sehen. Sie können sehen, dass die Schneedecke tief und gründlich ist. Wenn du da reintrittst, fällst du durch die Taille. Auf der linken Seite lugen junge Tannen aus dem Schnee hervor. Und hinter ihnen steht das Schneemädchen. Sie ist nicht in der Mitte der Komposition, sondern etwas seitlich abgebildet. Man hat den Eindruck, dass diese Winterschönheit gerade aus dem Wald gekommen ist. Sie schaut sich überrascht und verwirrt in ihrem Besitz um. Ihre Arme sind leicht seitlich ausgestreckt, als ob das Schneemädchen bereit wäre, alles zu umarmen, was sie um sich herum sieht. Ihr Kostüm entspricht dem der Zarin des Winterwaldes. Das reiche Brokatkleid verschmilzt fast mit der Schneeoberfläche. Das Outfit ist mit goldenen Stickereien versehen. Ein kleiner Hut mit Pelzklappen verleiht dem Bild des Schneemädchens einen Hauch von Weiblichkeit und Zärtlichkeit.
Die Figur des Mädchens ist von unten beleuchtet. Ihre Schönheit scheint sich in der Oberfläche des Schnees zu spiegeln. Nichts lenkt uns von der Betrachtung der Heldin ab. Im Hintergrund ist nur ein dunkelblauer, fast schwarzer Himmel mit einem geheimnisvollen Grünstich zu sehen. Nur wenn man genau hinschaut, kann man die Lichter der Häuser erkennen, die sich in diesem magischen Winterreich verlieren.
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Der Schnee selbst dominiert die Komposition. Er erstreckt sich bis zum Himmel hinauf und wird durch die Beleuchtung in verschiedenen Weißtönen und Grautönen dargestellt, was eine tiefe räumliche Wirkung erzeugt. Einige vereinzelte Äste und Bäume ragen aus dem Schnee hervor, ihre Silhouetten zeichnen sich deutlich vor dem dunklen, leicht grünlichen Hintergrund ab. Am Vordergrund steht ein kleiner, dunkelgrüner Fichtenbusch, der einen Kontrast zum überwiegend weißen Farbton der Szene bildet und den Blick des Betrachters lenkt.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle. Sie ist nicht sonnig oder warm, sondern eher ätherisch und geheimnisvoll. Das Grün im Hintergrund und die Reflexionen im Schnee erzeugen eine unheimliche, fast übernatürliche Atmosphäre. Die wenigen Sterne, die am Himmel zu erkennen sind, verstärken diesen Eindruck zusätzlich.
Subtextuell deutet die Darstellung auf eine Verbindung zur Natur und zum Winter hin. Die junge Frau, in ihrer weißen Kleidung, könnte als eine Art Naturgeist oder Verkörperung des Winters selbst interpretiert werden. Ihre offene Haltung könnte eine Einladung an den Betrachter sein, sich mit der Schönheit und der Melancholie der Winterlandschaft zu verbinden. Das Fehlen anderer Menschen oder Anzeichen von menschlicher Präsenz verstärkt den Eindruck von Isolation und Kontemplation. Die grüne Beleuchtung, so ungewöhnlich sie auch erscheinen mag, könnte eine Andeutung auf Hoffnung oder Leben inmitten der Kälte und Dunkelheit darstellen. Die Komposition als Ganzes evoziert eine Stimmung der Stille, der Einsamkeit und der subtilen Sehnsucht.