Sirin and Alkonost. Song of joy and sadness Viktor Vasnetsov (1848-1926)
Viktor Vasnetsov – Sirin and Alkonost. Song of joy and sadness
Attribution bearbeiten
Laden Sie in voller Größe: 2321×1250 px (1,0 Mb)
Maler: Viktor Vasnetsov
Das Werk von V. M. Vasnetsov umfasst Märchen, Nebengeschichten, Mythen, historische und volkskundliche Themen. Der Künstler bezieht sich auch häufig auf alte slawische heidnische Themen. Das berühmte Gemälde "Lied von Freud und Leid", das 1896 fertiggestellt wurde, bildet da keine Ausnahme. In der Mitte des Gemäldes steht ein Baum, auf dessen Ästen zwei Halbvögel, der Alkonost und der Sirin, hocken.
Beschreibung des Gemäldes von Victor Vasnetsov "Lied von Freude und Leid" (Sirin und Alkonost)
Das Werk von V. M. Vasnetsov umfasst Märchen, Nebengeschichten, Mythen, historische und volkskundliche Themen. Der Künstler bezieht sich auch häufig auf alte slawische heidnische Themen. Das berühmte Gemälde "Lied von Freud und Leid", das 1896 fertiggestellt wurde, bildet da keine Ausnahme.
In der Mitte des Gemäldes steht ein Baum, auf dessen Ästen zwei Halbvögel, der Alkonost und der Sirin, hocken. Der erste Vogel verspricht das Paradies in der Zukunft. Der zweite besingt, dass das Paradies schon da war und verloren gegangen ist. Ihre Darstellung als Halbvögel ist traditionell. Vasnetsov ließ eine Abweichung vom Mythos zu - der Legende nach waren Alkonost und Sirin monopausal. In dem Künstler haben sie die Köpfe von schönen Mädchen in Kronen.
Der Vogel Alkonost freut sich auf ein zukünftiges Paradies. Sie hat ein Lächeln im Gesicht und mehrfarbige Flügel in hellen Farben. Eine Legende besagt, dass der Gesang dieses Halbvogels die Leidenden tröstet. Eine andere Legende besagt, dass ihr Gesang so schön ist, dass derjenige, der ihn hört, alles vergisst. Dem Künstler ist es gelungen, die Stimmung des Vogels zu vermitteln - Alkonost fühlt sich nicht, wenn sie singt.
Cyrene ist von der Trauer gefesselt. Wenn der Alkonost sich zeigt, senkt Sirine den Kopf. Das Gefieder ist in dunklen Farben dargestellt. Der Kummer des Vogels wird durch die blauen Flecken unter seinen Augen noch unterstrichen. Dem Gesang des Syrin-Vogels wird nachgesagt, dass er Vergessenheit und Tod bringt.
Der Kontrast wird durch den Hintergrund noch verstärkt. Die Vögel sitzen auf verschiedenen Ästen desselben Baumes. Die Blätter neben dem Sirin-Vogel sind geschwärzt und verschrumpelt, es gibt nur noch sehr wenige Blätter.
Rund um Alkonost stehen die Blätter in voller Blüte, als ob sie das Leben und das kommende Paradies feiern würden.
Das Ölgemälde auf Leinwand ist eine Dauerausstellung der Staatlichen Tretjakow-Galerie. Es ist eines der berühmtesten Werke des Künstlers. 1899 widmete der junge symbolistische Dichter Blok dem Gemälde eines seiner Gedichte.
Adblock bitte ausschalten!
Кому понравилось
Пожалуйста, подождите
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Sie müssen sich anmelden
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
















BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Bilder aus der Kindheit
Ein sehr interessantes Gemälde.
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die linke Figur besitzt ein tiefschwarzes Gefieder, das in der Beleuchtung fast schimmernd wirkt. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, die Haltung wirkt schwer und nachdenklich. Der dunkle Vogel wirkt fast wie eine Verkörperung von Trauer oder Melancholie.
Die rechte Figur hingegen präsentiert sich mit einem hellen, fast schneeweissen Gefieder. Ihr Gesicht ist dem Betrachter zugewandt, der Mund leicht geöffnet, als ob sie singt oder ruft. Auch hier findet sich eine Krone, doch die Gesamtwirkung ist von Leichtigkeit und Fröhlichkeit geprägt.
Die Komposition ist ruhig und symmetrisch, obwohl die Figuren nicht exakt spiegelbildlich angeordnet sind. Die beiden Figuren sind durch den grünen Wuchs miteinander verbunden, der als eine Art natürliches Bühnenbild dient und gleichzeitig eine gewisse Isolation suggeriert.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Dualität von Freude und Trauer sein. Die beiden Figuren, mit ihren gegensätzlichen Gefiederfarben und Gesichtsausdrücken, könnten die unterschiedlichen Facetten menschlicher Existenz symbolisieren. Der Gesang der hellen Figur könnte für Hoffnung und Lebensfreude stehen, während die stille Schwere der dunklen Figur die unvermeidliche Präsenz von Leid und Verlust repräsentiert. Die Kronen lassen vermuten, dass diese Emotionen nicht nur individuelle Erfahrungen sind, sondern auch mit königlichen Pflichten und Verantwortlichkeiten verbunden sind.
Es scheint, als ob der Künstler hier eine universelle Wahrheit über das Leben und die menschliche Natur zu vermitteln versucht: Die unzertrennliche Verbindung von Glück und Unglück, von Freude und Leid. Die Darstellung erzeugt eine meditative Stimmung und regt zur Kontemplation über die grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins an.