The Librarian Giuseppe Arcimboldo (1526-1593)
Giuseppe Arcimboldo – The Librarian
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Maler: Giuseppe Arcimboldo
Ort: Skokloster Castle, Habo Municipality (Skoklosters slott).
Giuseppe Arcimboldo war ein Künstler, der im 16. Jahrhundert in Italien lebte, ein Maler am Hof der Habsburger. Er war ein rätselhafter und eigentümlicher Künstler seiner Zeit, für den er berühmt wurde. Weder die breite Öffentlichkeit noch die Fachleute sind bisher in der Lage, das Geheimnis seiner Malerei vollständig zu verstehen. Heute beeindruckt seine Malerei durch ihre einzigartige künstlerische Konzeption und ihre kühne "Avantgarde"-Verkörperung.
Beschreibung des Gemäldes Der Bibliothekar von Giuseppe Arcimboldo
Giuseppe Arcimboldo war ein Künstler, der im 16. Jahrhundert in Italien lebte, ein Maler am Hof der Habsburger. Er war ein rätselhafter und eigentümlicher Künstler seiner Zeit, für den er berühmt wurde. Weder die breite Öffentlichkeit noch die Fachleute sind bisher in der Lage, das Geheimnis seiner Malerei vollständig zu verstehen.
Heute beeindruckt seine Malerei durch ihre einzigartige künstlerische Konzeption und ihre kühne "Avantgarde"-Verkörperung. Vierzehn seiner Gemälde sind bis heute erhalten geblieben. Arcimboldo - ein brillanter Sprecher der Natur, er vermittelte auf seinen Gemälden sehr gekonnt und wahrheitsgetreu ihre Farben, ihre sterbende und wiedergeborene Pracht.
Er malte eines seiner Bibliotheksbilder im Jahr 1565. Sie vermittelt den Eindruck eines echten Bücherwurms.
Es handelt sich um eine dreidimensionale Komposition, die das stereotype Bild des Bibliothekars verkörpert, das sich im Laufe der Jahre herausgebildet hat.
Es ist ein bärtiger Mann unbekannten Alters, der mit Büchern bedeckt ist.
Der Bibliothekar scheint hinter einem geschlossenen dunklen Vorhang hervorzutreten, um dem Leser einige Bücher aus den Archiven zu bringen. Er ist seit vielen Jahren in der Bibliothek tätig und hat sich voll und ganz in seine Tätigkeit vertieft. Dieser Bücherwurm weiß, wie er den Lesern bei der Auswahl des richtigen Buches helfen kann und wo welches Buch in welchem Regal steht.
In seinen Händen und auf seiner Brust hält er Bücher in verschiedenen Farben und Größen, außerdem ist er mit einer Hand, einem Kopf und einem Rumpf dargestellt. Manchen mag das Bild des Bibliothekars als ein schwerfälliger Arbeiter mittleren Alters erscheinen, der eifersüchtig einen Bücherschatz bewacht.
Dieses Bild hat der Autor mit Hilfe eines visuellen Wortspiels als Symbolfigur geschaffen, das dem Künstler so gut gelungen ist. Diese Verwandlungen im 20. Jahrhundert waren eine Quelle der Inspiration und Nachahmung durch den surrealistischen Maler Salvador Dali, der allen bekannt ist.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
ARCHIMBOLDO
Spiegel des Manierismus
Reflektieren das Unmögliche.
Fisch – und Quallenleiber
Bilden auf kunstvolle Weise
Dieses Porträt. Und dieses stammt aus Büchern.
Ein so faszinierendes Spiel.
Oder eine Sprache der verschobenen Existenz,
dem Wahnsinn des Meisters lauschend...
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Der Bart, ausgeführt in einer feinen, weißgrauen Faser, verleiht der Figur eine gewisse Würde und Autorität, erinnert an die Weisheit älterer Generationen. Die Augen sind klein und wirken leicht in den Gesichtsausdruck eingesunken, was den Eindruck eines tiefen Nachdenkens und einer intensiven Beschäftigung mit den Inhalten der Bücher verstärkt.
Die Bücher selbst sind nicht einfach nur Hintergrundelemente. Sie scheinen die Figur zu umhüllen, zu definieren und zu tragen. Ihre unterschiedlichen Farben und Größen, insbesondere das leuchtend rote Buch auf der linken Seite, lenken den Blick und erzeugen eine visuelle Dynamik. Die Schriftrollen, die am unteren Rand liegen, verweisen auf die ältere Form des Wissens, auf die Handschrift und die sorgfältige Überlieferung von Texten.
Der Hintergrund besteht aus einem schweren, blauen Vorhang, der die Figur von der Außenwelt abgrenzt und eine Atmosphäre der Intimität und des Rückzugs schafft. Der Vorhang wirkt fast wie eine Bühne, auf der die Personifizierung des Bibliothekars seine Rolle spielt.
Die Darstellung ist nicht ohne ironischen Unterton. Die Überfrachtung mit Büchern, die fast erdrückende Fülle an Wissen, könnte als Kommentar zu den Herausforderungen und der Verantwortung des Umgangs mit Informationen verstanden werden. Es liegt eine gewisse Melancholie über dem Bild, die aus der Isolation und der stillen Kontemplation der Figur resultiert. Es ist, als würde der Bibliothekar in seiner Welt des Wissens gefangen sein, ein Hüter des Erbes, der zugleich von dessen Gewicht erdrückt wird. Die Gesamtkomposition suggeriert eine Reflexion über die Bedeutung des Wissens, seine Macht und seine Grenzen, und über die Rolle des Einzelnen im Angesicht dieser unendlichen Informationsflut.