Portrait of a Man in a Furlined Coat * Giovanni Battista Moroni (1522-1579)
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Giovanni Battista Moroni (School of) – Portrait of a Man in a Furlined Coat
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt ein prunkvolles Gewand. Besonders auffällig ist der Pelzmantel mit seinem markanten Leopardenmuster. Dieser Pelz deutet auf Reichtum, Macht und hohen sozialen Status hin – die Verwendung solcher teuren Materialien war in dieser Zeit exklusiv für die Oberschicht. Unter dem Mantel erkennen wir eine goldene Halskette und ein aufwendig verziertes Hemd mit Rüschenkragen, was den Eindruck von Opulenz weiter verstärkt. Die dunkle Mütze, die er trägt, rundet das Bild eines Mannes ab, der sich seiner privilegierten Position bewusst ist.
Der Hintergrund ist düster gehalten, fast vollständig schwarz. Dies lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die Figur des Mannes und betont seine Präsenz. Die Dunkelheit könnte auch eine symbolische Bedeutung haben, möglicherweise als Hinweis auf die Unsicherheit oder Gefahren der Zeit, in der das Porträt entstanden ist.
Die Hände des Mannes sind leicht sichtbar; er hält einen Degen, was zusätzlich auf seinen Status als Adliger oder Militär hindeutet und seine Bereitschaft zur Verteidigung seiner Position unterstreicht. Die Darstellung der Hände ist detailreich ausgeführt, mit einer gewissen Realitätsnähe, die im Kontrast zu dem prunkvollen Gewand steht.
Subtextuell könnte das Porträt eine Aussage über den Wunsch nach Unsterblichkeit sein – ein typisches Motiv für Porträts dieser Zeit. Der Mann inszeniert sich als mächtige und würdevolle Figur, die er in der Erinnerung bewahren möchte. Die Ernsthaftigkeit seines Gesichtsausdrucks lässt zudem vermuten, dass hinter dem äußeren Pomp möglicherweise auch eine gewisse innere Belastung oder Verantwortung verborgen liegt. Insgesamt wirkt das Porträt wie ein Zeugnis einer Epoche des Umbruchs und der Machtkämpfe, in der Reichtum und Status von großer Bedeutung waren.