Häuser mit bunter Wäsche,“Vorstadt” II Egon Schiele (1890-1918)
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Egon Schiele – Häuser mit bunter Wäsche,“Vorstadt” II
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Dieses Gemälde wird am 22. Juni 2011 von der Auktionsfirma Sotheby’s London versteigert. Das Werk befindet sich in einer Privatkollektion und kommt zum ersten Mal auf eine öffentliche Versteigerung. Die Experten schätzen den Wert zwischen 36 und 50 Millionen Dollar.
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Besonders auffällig ist die Darstellung der Wäsche, die an Schnüren zwischen den Häusern aufgehängt ist. Die Wäschestücke sind in leuchtenden, kontrastreichen Farben gemalt, die einen fröhlichen und zugleich alltagsnahen Charakter vermitteln. Die Anordnung der Wäsche wirkt fast wie eine abstrakte Farbkomposition, die dem Bild eine zusätzliche Ebene der visuellen Anregung verleiht.
Der Himmel im Hintergrund ist in einem diffusen Grau gehalten, was einen gewissen Melancholieton erzeugt. Er bildet einen gedämpften Kontrast zu den farbenfrohen Vordergrundelementen und verstärkt so deren Wirkung. Eine horizontale Linie, die sich quer durch den Himmel zieht, könnte eine fiktive Landschaftslinie andeuten, oder eine stilisierte Darstellung des Horizonts.
Die Komposition wirkt insgesamt ruhig und geordnet, doch gleichzeitig spürt man eine gewisse Spannung, die aus dem Kontrast zwischen der strengen Architektur und der spielerischen Darstellung der Wäsche resultiert. Es entsteht der Eindruck einer beobachteten, aber nicht unbedingt belebten Szene. Man kann vermuten, dass es dem Künstler darum ging, die typische Atmosphäre einer Vorstadtsiedlung einzufangen, jedoch weniger in ihrer sozialen Dynamik, sondern vielmehr in ihrer formalen Struktur und ihren charakteristischen Details. Die Farbgebung und die stilisierte Darstellung lassen zudem eine subjektive Wahrnehmung der Realität erkennen, die sich von einer naturalistischen Abbildung entfernt. Das Bild wirkt wie eine Studie über Formen, Farben und die Beziehung zwischen Architektur und Alltag.