Bosch, Hieronymus – The Garden of Earthly Delights Masterpieces of the Prado Museum
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Masterpieces of the Prado Museum – Bosch, Hieronymus - The Garden of Earthly Delights
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Über den Künstler Hieronymus Bosch kann man nur eines sagen: ein einzigartiger Künstler!!!
Vor 500 Jahren hat er alle Laster der Menschheit in seinen Gemälden offenbart!
Der Garten der irdischen Freuden ist allein schon etwas Besonderes!
Es ist erstaunlich, dass er dafür nicht bestraft wurde!
In anderen Ländern wäre er wahrscheinlich ohne Hände, Augen, Zunge usw. gewesen.
Unser Zeitgenosse Salvador Dalí lernte bei H. Bosch und verwendete viele (Motive!) in seinen Gemälden!
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Die mittlere Tafel kontrastiert scharf mit der ersten. Hier weicht die ruhige Idylle einer pulsierenden, überbordenden Welt der Sinnlichkeit und des Vergnügens. Eine riesige, offene Landschaft ist gefüllt mit einer unübersichtlichen Fülle von Figuren, die in seltsamen und oft erotischen Aktivitäten verstrickt sind. Gigantische, bizarren Strukturen – Schlösser, Kuppeln, Pilzhäuser – ragen aus der Landschaft empor und scheinen die Figuren einzukapseln. Die Menschen, nackt oder leicht bekleidet, paaren sich, essen Früchte, spielen mit Tieren oder versinken in den Wassern eines weitläufigen Sees. Die Komposition wirkt chaotisch und beängstigend, und die überbordende Fülle der Details erzeugt ein Gefühl von Verwirrung und moralischer Verderbnis.
Die rechte Tafel präsentiert einen abrupten Wechsel in Ton und Stimmung. Die Landschaft ist düster und apokalyptisch. Dunkle, unheilvolle Wolken verdunkeln den Himmel, und eine trostlose Einöde erstreckt sich bis zum Horizont. Figuren, die zuvor noch in sinnlicher Ekstase verharrten, werden nun grausam bestraft. Sie werden an Bäumen aufgehängt, in gläsernen Kugeln gefangen oder von Dämonen gequält. Ein nackter Mann reitet auf einem weißen Pferd, möglicherweise eine Allegorie des Teufels oder der Verdammnis. Die Darstellung ist von Gewalt, Leid und Verzweiflung geprägt und verdeutlicht die unweigerlichen Konsequenzen des sündigen Lebens.
Die gesamte Darstellung evoziert eine tiefe Ambivalenz. Während die linke Tafel eine mögliche Utopie andeutet, wird diese Vision auf der rechten Tafel jäh unterbrochen. Die mittlere Tafel, mit ihrer Darstellung des sinnlichen Überflusses und des spielerischen Chaos, scheint als Warnung zu dienen. Der Künstler scheint die menschliche Natur zu erkunden, zwischen der Sehnsucht nach Glückseligkeit und der Gefahr der Verderbnis hin und her gerissen. Die subtextuelle Botschaft scheint auf die Flüchtigkeit des irdischen Vergnügens und die Unvermeidlichkeit der Rechenschaft hinzudeuten. Die Darstellung ist reich an Symbolik und Interpretation, und ihre Bedeutung bleibt offen für den Betrachter.