img723 Edvard Munch (1863-1944)
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Edvard Munch – img723
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BEMERKUNGEN: 8 Ответы
DER MÖRDER VON MARAT
Mit einem Handtuch bedecktem Kopf
kommt er aus der Badewanne, feucht.
Im Badezimmer spritzte das Blut in Wellen
auf die Steinfliesen des Bodens, verdünnt
mit heißem Wasser.
Hier ist er – getötet, der Geschwätzigste,
der den Massen Glück versprach.
Das Blut floss in Strömen.
Und für viele, viele Monde
wird die Geschichte
den Namen des Mörders von Marat bewahren.
Das Böse ist übermäßig reichlich,
im Gegensatz zu Aonid.
Verdammt, wenn das ein Bild über den Verlust der Unschuld ist, warum dann so viel Blut? Das ist doch totaler Unsinn...
Übrigens, Munch malte sehr oft Vampire. Vielleicht hat sie auf diesem Bild diesen Mann getötet.
Wenn sie ihn getötet hat, warum ist das Blut nicht in der Nähe des Mannes, sondern in der Ecke des Sofas? Der Künstler ist einfach nur ein Hypochonder.
Hat dieses Gemälde einen Titel?
Die kleine Charlotte Corday erstach Marat. Marat erinnert in gewisser Weise an Stalin.
Marat wurde tatsächlich in der Badewanne erstochen. Die Version von der Vampirin ist also wahrscheinlicher.
Was für eine Schande! Sehen Sie nicht, dass sie ihre Menstruation hat?
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Zur Linken der Frau liegt eine männliche Gestalt, ebenfalls nackt, auf einer Decke oder einem Tuch, das mit Flecken versehen ist. Die Gestalt ist schwer zu erkennen, wirkt jedoch regungslos und fast leblos. Die Farbgebung im Bereich dieser Figur ist gedämpft und düster, was einen Eindruck von Verfall und Verlust vermittelt.
Rechts von der toten Gestalt befindet sich eine weitere, dunkle Fleckenbildung, die an eine Art Gewebe oder organische Masse erinnert. Darauf liegen einige kleine, runde Objekte, die an Früchte oder Eier erinnern könnten. Diese Elemente bilden einen starken Kontrast zum restlichen Bild und erzeugen eine zusätzliche Ebene der Ambivalenz.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft und von Grün-, Braun- und Grau-Tönen dominiert. Diese Farbgebung verstärkt den Eindruck von Melancholie, Verfall und möglicherweise auch Angst. Die Malweise ist expressiv und dynamisch, mit schnellen, unregelmäßigen Pinselstrichen, die eine Atmosphäre der Unruhe und des Chaos erzeugen.
Die Subtexte der Darstellung sind vielschichtig und lassen Raum für verschiedene Interpretationen. Es scheint sich um eine Auseinandersetzung mit Themen wie Tod, Verlust, Sexualität und vielleicht auch um die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers zu handeln. Die Kombination aus nackten Figuren, der toten Gestalt und den organischen Elementen erzeugt eine beklemmende Atmosphäre und deutet möglicherweise auf eine Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der menschlichen Existenz hin. Die Position der Frau, die nicht direkt in die Szene involviert scheint, könnte eine Reflexion über die Rolle der Frau in der Gesellschaft oder über die Distanz zwischen Betrachter und Ereignis darstellen. Die kleinen, runden Objekte könnten als Symbole für Hoffnung oder Neubeginn interpretiert werden, stehen aber im deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Düsternis und Verzweiflung. Insgesamt wirkt das Werk wie eine intensive, emotionale Auseinandersetzung mit den fundamentalen Fragen des Lebens und des Sterbens.