The Prodigal Son in a country far away (repentance of the Prodigal Son) Durer Engravings (1471-1528)
Durer Engravings – The Prodigal Son in a country far away (repentance of the Prodigal Son)
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Maler: Durer Engravings
Der Stich ist eine Variation des Gleichnisses von dem Mann, der das Geld seines Vaters verprasst und in Armut gerät. Die Ursprünge des Werks gehen auf das Jahr 1495 zurück, als Sebastian Brant ein Gedicht zum Thema des Gleichnisses des Evangeliums veröffentlichte. Der Maler Albrecht Dürer ließ sich von dem Gelesenen inspirieren und beschloss, die Geschichte in seinem Werk zu visualisieren. Das Besondere an der Radierung war die moderne Vision des Künstlers von der Hauptfigur, die nicht dem klassischen Bild des verlorenen Sohnes aus den Sprüchen entsprach.
Beschreibung des Gemäldes "Der verlorene Sohn" von Albrecht Dürer
Der Stich ist eine Variation des Gleichnisses von dem Mann, der das Geld seines Vaters verprasst und in Armut gerät. Die Ursprünge des Werks gehen auf das Jahr 1495 zurück, als Sebastian Brant ein Gedicht zum Thema des Gleichnisses des Evangeliums veröffentlichte. Der Maler Albrecht Dürer ließ sich von dem Gelesenen inspirieren und beschloss, die Geschichte in seinem Werk zu visualisieren.
Das Besondere an der Radierung war die moderne Vision des Künstlers von der Hauptfigur, die nicht dem klassischen Bild des verlorenen Sohnes aus den Sprüchen entsprach. Der Künstler zeigt ein deutsches Dorf aus dem 15. Jahrhundert mit weidenden Schweinen, neben denen der junge Mann abgebildet ist. Der Künstler wollte den verzweifelten Zustand der Armut darstellen, in den der junge Mann aus eigener Kraft gelangt war.
Der Betrachter kann die vielen Facetten der Emotionen, die in der Gravur enthalten sind, spüren.
Verwirrung und Frustration sind mit Groll und einem gespaltenen inneren Selbst verwoben. Im Hintergrund sieht man alte, verfallene Häuser mit löchrigen Dachböden und verrottenden Brettern auf den Dächern. Der Boden ist mit Pfützen übersät, und in der Nähe laufen Rinder herum. Im Hintergrund sind alte Räder zu sehen, auf denen das Heu wahllos herumliegt. Die Radierung als Ganzes vermittelt den Eindruck einer Art Verzweiflung, die jeden befallen würde, der unklug mit dem umgeht, was er hat. Dürer hat sogar die Emotionen der Tiere um ihn herum eingefangen und so die Not des Jungen erahnen lassen.
Das religiöse Thema wurde zu einem wichtigen Thema in Albrechts Werk. Eine dieser Gravuren zeigt die Reiter der Apokalypse, die über die Seelen der Toten fliegen. Der Meister verbildlichte seine Gedanken gekonnt in den Bildern, wobei er ein Gleichgewicht zwischen dem Geistigen und dem Körperlichen aufrechterhielt. Mit anderen Worten: Beim Betrachten seiner Werke konnte der Betrachter eine Idee erahnen, die in den sorgfältigsten Details verkörpert war.
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Im Vordergrund befindet sich eine Gruppe von Schweinen, die in einer Schlammlache wühlen. Ein Mann, gekleidet in einfache Kleidung, kniet inmitten dieser Tiere nieder. Seine Haltung ist von tiefer Besinnung und Resignation geprägt. Er blickt nach oben, sein Gesicht von Sorgenfalten gezeichnet, und seine Hände sind in einer gebetähnlichen Geste erhoben. Der Kontrast zwischen seiner menschlichen Gestalt und der animalischen Umgebung ist deutlich erkennbar.
Die Anordnung der Häuser im Hintergrund bildet eine komplexe Architekturlandschaft, die durch die feinen Linienzeichnungen der Dachstrukturen und Fenster besonders hervorgehoben wird. Ein Wagenrad liegt verlassen im Untergrund, was möglicherweise auf eine vergangene Reise oder eine verlorene Möglichkeit hindeutet.
Die Detailgenauigkeit der Darstellung, insbesondere der Schweine und des Mannes, verleiht der Szene eine beklemmende Realität. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt eine dramatische Wirkung und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und ihre Situation.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Geschichte von Verarmung, Reue und Hoffnung zu erzählen. Der Mann, der sich inmitten der Tiere befindet, könnte als Symbol für einen Menschen dargestellt sein, der am Tiefpunkt seiner Existenz angelangt ist und nach Erlösung sucht. Die Schweine könnten die niedrige Lebensweise repräsentieren, zu der er sich herabgearbeitet hat, während seine aufwärts gerichtete Geste eine Sehnsucht nach Vergebung und Rückkehr andeutet. Die ländliche Umgebung verstärkt den Eindruck von Isolation und Entfremdung. Die gesamte Komposition erzeugt eine Atmosphäre von Melancholie und existentieller Suche.