Woman feeding a parrot Caspar Netscher (1639-1684)
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Caspar Netscher – Woman feeding a parrot
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Im 17.-19. Jahrhundert befand sich das Gemälde in Düsseldorf, der Galerie Mannheim und der Alten Pinakothek. Vor der deutschen Besetzung Belgiens gehörte es Hugo Andriesse (Brüssel), der es im Jahr 1937 erworben hatte. Im Jahr 1942 wurde es beschlagnahmt und an den Jeu de Paume in Paris überführt, wo es 1944 in einem Bunker in Potsdam untergebracht wurde, der vom Reichsmarschall Göring genutzt wurde. Von 1952 bis 2014 befand sich das Gemälde in der Sammlung des von der Heydt-Museums in Wuppertal, Deutschland.
Im Jahr 2014 wurde es den Erben von Hugo und Elisabeth Andriesse zurückgegeben und am 4. September 2014 bei einer Auktion für alte Meister bei Christies angeboten. Bei vorläufigen Schätzungen im Bereich von 2-3 Millionen Dollar erzielte der endgültige Verkaufspreis 5.093.000 Dollar. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Gemäldes wurden unter vier medizinischen Wohltätigkeitsorganisationen aufgeteilt.
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Die Komposition ist durch einen bogenförmigen Rahmen begrenzt, der an ein Fenster oder eine Nische erinnert. Dieser Rahmen verstärkt den Eindruck einer abgeschiedenen, privaten Szene. Ein schwerer, opulent bestickter Teppich bedeckt den Boden und unterstreicht den Wohlstand der Umgebung. Eine dunkle, schwere Vorhanggardine fällt ab, was die Szene zusätzlich abdunkelt und die Aufmerksamkeit auf die zentrale Handlung lenkt.
Im Hintergrund, teilweise im Schatten verborgen, befindet sich eine männliche Figur. Seine Präsenz ist subtil, fast wie ein stiller Beobachter. Er trägt eine dunkle Kleidung und wirkt distanziert, was eine gewisse Spannung in die Szene bringt. Seine Anwesenheit könnte auf eine gesellschaftliche Erwartungshaltung oder eine beobachtende Rolle hinweisen.
Der Papagei, als exotisches Tier, könnte als Symbol für das Fremde, das Begehren oder auch die Nachahmung interpretiert werden. Die rote Farbe des Obstes, die sich im Federkleid des Tieres wiederfindet, könnte eine Assoziation zu Leidenschaft oder Lebensfreude herstellen.
Die Initialen M.D. am unteren Rand der Darstellung deuten auf den Urheber hin und verweisen auf eine persönliche Signatur, die das Werk zu einem individuellen Ausdruck macht.
Insgesamt suggeriert das Gemälde eine Szene des privaten Lebens, in der sich Zuneigung, Beobachtung und ein Hauch von Melancholie verbinden. Die subtilen Elemente und die sorgfältige Farbgebung tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Intimität und stiller Kontemplation zu erzeugen.