borisov-musatov the reservoir 1902 Viktor Borisov-Musatov (1870-1905)
Viktor Borisov-Musatov – borisov-musatov the reservoir 1902
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Maler: Viktor Borisov-Musatov
Das Gemälde Das Wasserloch wurde von Victor Borisov-Musatov in den Jahren 1902-1903 gemalt. Das Gemälde wurde im Park des Anwesens der Fürstin Prozorova-Golitsyna in Zubrilovka Manor ausgeführt. Borisov-Musatov porträtierte seine Schwester und Elena Vladimirovna Aleksandrova. Das Bild wurde gemalt, kurz nachdem Elena sich bereit erklärt hatte, die Braut des Künstlers zu werden. Alle Details des Bildes zeugen von der Weiblichkeit, die sein Autor verherrlicht. Vielen Betrachtern, vor allem jenen, die das Gemälde im Original gesehen haben, erschien es nicht ganz real, sie sahen darin etwas Märchenhaftes und der Zeit Entrücktes.
Beschreibung des Gemäldes Das Wasserloch von Victor Borisov Musatov
Das Gemälde Das Wasserloch wurde von Victor Borisov-Musatov in den Jahren 1902-1903 gemalt.
Das Gemälde wurde im Park des Anwesens der Fürstin Prozorova-Golitsyna in Zubrilovka Manor ausgeführt. Borisov-Musatov porträtierte seine Schwester und Elena Vladimirovna Aleksandrova. Das Bild wurde gemalt, kurz nachdem Elena sich bereit erklärt hatte, die Braut des Künstlers zu werden. Alle Details des Bildes zeugen von der Weiblichkeit, die sein Autor verherrlicht.
Vielen Betrachtern, vor allem jenen, die das Gemälde im Original gesehen haben, erschien es nicht ganz real, sie sahen darin etwas Märchenhaftes und der Zeit Entrücktes. Obwohl das Gemälde vollständig nach dem Leben gemalt wurde, erklärt sich diese besondere Atmosphäre wahrscheinlich durch den geistigen Zustand des Künstlers zur Zeit seiner Arbeit. Das Bild vermittelt seine Vision von der Welt: poetisch und erhaben.
Der Komposition fehlt eine Horizontlinie, so dass Vorder- und Hintergrund maximal verschmelzen können. Die Figuren des Gemäldes ergänzen sich gegenseitig: Die Wasserfläche, die über die Leinwand hinausragt, hat eine ovale Form, ebenso wie der fein säuberlich gearbeitete Rock einer der Heldinnen. Im Gegensatz zu allem, was drumherum ist, ruhig und raffiniert, ist alles in gewundenen Falten, die dem Bild Dynamik verleihen, so wie zum Beispiel ein kleines Plätschern eine ruhige Meereslandschaft lebendiger macht. Im Allgemeinen wird das Fehlen einer natürlichen Landschaft durch Bäume, kleine Sträucher und grünliches Gras, das sich in der Wasseroberfläche spiegelt, ausgeglichen.
Die Heldinnen befinden sich in der Nähe des Teiches, im Vordergrund des Bildes. Und obwohl der Teich ganz in der Nähe abgebildet ist, kann er wie ein heiterer Himmel erscheinen, der buchstäblich über den jungen Damen schwebt. Und dann ist es eine ganz andere Landschaft, in der die Damen auf einem kleinen Hügel stehen, hinter dem alles Mögliche sein könnte. Vielmehr handelt es sich um einen Wald, dessen Bäume zum Teil bis in den Himmel ragen. Auf diese Weise gelang es dem symbolistischen Künstler, eine Landschaft zu schaffen, die je nach Vorstellungskraft des Betrachters in völlig unterschiedlichen Versionen erscheint.
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Die eine, in Weiß gekleidet, steht aufrecht und scheint in Gedanken versunken. Ihr Blick ist auf etwas gerichtet, das außerhalb des Bildausschnitts liegt. Ihre rote Haarpracht sticht deutlich hervor und bildet einen Kontrast zum blassen Weiß ihrer Kleidung. Die zweite Frau, in einem tiefblauen Kleid, ist in die Hocke gegangen und scheint die erste zu erreichen oder ihr etwas entgegenzustrecken. Ihre Geste wirkt anflehend oder zumindest sehr interessiert.
Die Farbgebung ist von einer gedämpften, leicht melancholischen Atmosphäre geprägt. Das Grün der Bäume und der Vegetation ist tief und intensiv, während das Wasser in verschiedenen Blautönen und weißen Reflexionen dargestellt wird. Die Farbtöne wirken fast impressionistisch, erzeugen aber keine lockere, spielerische Stimmung, sondern eher eine Atmosphäre der Nachdenklichkeit und vielleicht auch der Trauer.
Es entsteht der Eindruck, dass die beiden Frauen in einer komplexen emotionalen Situation gefangen sind. Die Positionen der Frauen und ihre Blicke suggerieren eine Art Konflikt oder zumindest eine schwierige Kommunikation. Das Reservoir, das sich im Hintergrund erstreckt, könnte als Metapher für eine tiefe, unergründliche Gefühlswelt interpretiert werden, in der die Frauen gefangen sind. Die Brücke, die sich im Wasser spiegelt, könnte symbolisch für eine Verbindung oder einen Übergang stehen, der jedoch schwer zu erreichen scheint.
Die Darstellung ist nicht auf eine klare Erzählung ausgelegt, sondern lässt Raum für Interpretationen. Es scheint, als wolle der Künstler die emotionale Spannung und die innere Zerrissenheit der Frauen einfangen und dem Betrachter die Möglichkeit geben, seine eigene Geschichte in die Szene zu projizieren. Der Fokus liegt auf der psychologischen Dimension der Darstellung und weniger auf einer konkreten Handlung.