nature #159 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #159
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Die Komposition ist auf eine gewisse Dynamik ausgerichtet. Der Blick des Betrachters wird sofort zu den aufsteigenden Vögeln gelenkt, deren Flugrichtung nach oben und rechts weist. Die Baumgruppe im Hintergrund, die von Schnee bedeckt ist, rahmt die Szene ein und verstärkt den Eindruck von Weite. Die dunkle Felswand im Vordergrund bietet einen Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf die Helligkeit des Schnees.
Das Gemälde vermittelt ein Gefühl von Stille und zugleich von verborgener Energie. Der Winter scheint die Landschaft zu beruhigen, doch die Bewegung der Vögel deutet auf Leben und Überlebenskampf hin. Der kreisende Falke symbolisiert möglicherweise die ständige Bedrohung, die in der Natur allgegenwärtig ist.
Es liegt eine melancholische Stimmung in der Darstellung, die durch die gedämpften Farben und die winterliche Atmosphäre verstärkt wird. Der Schnee wirkt isolierend, die Landschaft unwirtlich. Dennoch ist die Darstellung nicht negativ. Die aufsteigenden Vögel stehen für Hoffnung und Freiheit, ein Ausbruch aus der eisigen Umklammerung des Winters. Es scheint, als ob der Künstler die Zerrissenheit zwischen Stasis und Bewegung, zwischen Tod und Wiedergeburt in der Natur einfangen wollte.