Hammamet with mosque, 1914, Collection Heinz Bergguen, Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – Hammamet with mosque, 1914, Collection Heinz Bergguen,
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Die Landschaft wirkt stark abstrahiert; Details sind reduziert und die Formen sind flächig, fast wie mit dem Pinsel aufgetragen. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung und Unruhe, der durch die lockere Malweise und die überlappenden Farbflächen verstärkt wird. Die Vegetation wird lediglich durch angedeutete, grüne Formen angereichert, die sich harmonisch in die Farbgebung einfügen, ohne jedoch eine realistische Darstellung zu sein.
Ein horizontaler Streifen in kräftigem Rot zieht sich über den unteren Bildrand und bildet eine Art Sockel für die Landschaft. Dieser Streifen verstärkt die Komposition und lenkt den Blick auf die Hauptmotive. Über dem Bauwerk erstreckt sich ein Himmel, der in hellen Grautönen und Weiß gehalten ist und eine diffuse Atmosphäre vermittelt.
Die Reduktion auf geometrische Formen und die Verwendung einer begrenzten Farbpalette verleihen dem Bild eine gewisse Strenge und Abstraktion. Dennoch strahlt das Werk eine warme, fast mediterrane Atmosphäre aus, die durch die Farbgebung und die Anspielung auf eine fremde Kultur erzeugt wird.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, die den Künstler besonders beeindruckt hat. Die Vereinfachung der Formen und die Konzentration auf die wesentlichen Elemente lassen eine persönliche Interpretation des Gesehenen erkennen. Die Komposition wirkt spontan und intuitiv, wobei der Künstler scheinbar weniger an der exakten Wiedergabe der Realität interessiert ist als an der Darstellung des Eindrucks, den die Landschaft hinterlassen hat. Die Abstraktion deutet auf eine Suche nach universellen Formen und Strukturen hin, die über die bloße Darstellung eines konkreten Ortes hinausgehen.