art 117 Gregory Gillespie
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Gregory Gillespie – art 117
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Ein Stapel Kartons mit der Aufschrift Definitions steht auf der oberen Ablagefläche, daneben ein kleines, stilisiertes Porträt eines Mannes. Ein einzelner, verchromter Knopf ist an der Wand angebracht und erzeugt durch seine Positionierung und Einfachheit eine gewisse Spannung.
Die eigentliche Szene entfaltet sich auf der Arbeitsfläche. Hier liegt ein abgerolltes Teppichstück, daneben eine Orange und ein Besen. Eine kleine, stilisierte Figur, möglicherweise eine Puppe, steht mit dem Besen in der Hand da. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung einer menschlichen Gestalt, die mit dem Gesicht nach unten auf der Arbeitsfläche liegt, teilweise von Ruß bedeckt. Die Figur wirkt hilflos und verlassen.
Die Komposition wirkt trotz der scheinbar alltäglichen Elemente konstruiert und inszeniert. Die Elemente sind nicht zufällig platziert, sondern bilden eine beunruhigende Szene, die eine Vielzahl von Interpretationen zulässt.
Ein möglicher Subtext könnte die Kritik an gesellschaftlichen Konventionen und der Entfremdung des Individuums sein. Die Definitions auf den Kartons könnten auf eine Suche nach Sinn und Identität hindeuten, die jedoch im tristen Kontext der Küche und der hilflosen Gestalt auf der Arbeitsfläche scheinbar fehlschlägt. Die Orange könnte für Leben und Fruchtbarkeit stehen, wird aber durch die umgebende Umgebung kontextualisiert und ihre Bedeutung relativiert. Der Besen und die kleine Figur könnten auf eine vergeblichkeit der Reinigungs- und Ordnungsversuche hinweisen.
Die Darstellung der menschlichen Gestalt, so fragmentiert und unvollständig sie auch sein mag, evoziert eine tiefe Melancholie und ein Gefühl der Isolation. Insgesamt suggeriert das Bild eine düstere Atmosphäre, die den Betrachter zum Nachdenken anregt und ihn mit unbequemen Fragen über die menschliche Existenz konfrontiert.