Supper in the House of the Pharisee (school) Giovanni da Milano (c.1325-c.1370)
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Giovanni da Milano – Supper in the House of the Pharisee (school)
Ort: Vatican Museums (Musei Vaticani), Vatican.
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Um ihn herum sind vier weitere Männer angeordnet. Zwei davon sitzen auf Thronen, die mit geometrischen Mustern verziert sind. Einer der Männer, links von der zentralen Figur, hat ein längeres Haar und trägt eine gelbbraune Robe. Der andere, rechts, wirkt etwas distanzierter und trägt eine grüne Gewandung mit einem roten Hut. Ein dritter Mann, ebenfalls sitzend, ist in rosafarbene Kleidung gekleidet und scheint ebenfalls an der Unterhaltung teilzunehmen.
Unterhalb der Tischgesellschaft liegt eine einzelne Person, eingehüllt in eine leuchtend rote Robe. Sie scheint in einer Haltung tiefer Versunkenheit oder vielleicht sogar Verzweiflung zu verharren. Ihr Blick ist gesenkt, ihre Haltung vermittelt einen Eindruck von Demut oder Sorge.
Der Tisch selbst ist mit einfachen Geschirr und Speisen bedeckt – Tassen, Teller und einige Blätter oder Früchte. Die Komposition ist statisch und formal. Die Figuren sind frontal angeordnet und wirken fast wie in Medaillen eingefügt. Der Hintergrund ist schlicht und besteht aus einer Wand, die von einem bogenförmigen Element unterbrochen wird.
Die Farbgebung ist reichhaltig und kontrastreich, wobei insbesondere das Rot der Robe des liegenden Mannes und das Blau der Robe der zentralen Figur hervorstechen. Diese Farbkontraste verstärken die Unterscheidung zwischen den einzelnen Figuren und tragen zur Gesamtwirkung des Bildes bei.
Ein möglicher Subtext könnte die Spannung zwischen der Gemeinschaft am Tisch und der Isolation der einzelnen Person im Vordergrund sein. Der Kontrast zwischen der scheinbaren Harmonie des Essens und der innerein des Liegenden legt nahe, dass die Szene möglicherweise ein moralisches oder spirituelles Dilemma thematisiert. Die goldene Aura um die zentrale Figur deutet auf eine Rolle der Autorität oder spirituellen Führung hin, was die Szene in einen religiösen Kontext stellt. Die starre Anordnung der Figuren und die formalen Elemente des Gemäldes lassen zudem auf eine didaktische Absicht schließen, möglicherweise darauf, eine bestimmte Lehre oder Moral zu vermitteln.