The Peruzzi Polyptych Giotto di Bondone (1266-1337)
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Giotto di Bondone – The Peruzzi Polyptych
Ort: North Carolina Museum of Art, Raleigh.
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Auf der ersten Tafel wird eine Figur mit einem Buch dargestellt. Die Darstellung ist formal reduziert, die Gesichtszüge sind ruhig und andeutungsreich. Die Gewandung in zarten Rosatönen lenkt die Aufmerksamkeit auf die Haltung und das Objekt in der Hand, das Buch.
Die zweite Tafel zeigt eine weitere Figur, ebenfalls in einem schlichten Gewand. Die Hände sind vor der Brust gefaltet, ein Zeichen der Hingabe und des Gebets. Der Blick ist nach unten gerichtet, was eine gewisse Demut und Besinnlichkeit vermittelt.
Im Zentrum des Polyptychons befindet sich die zentrale Figur, die vermutlich Jesus Christus darstellt. Er ist erkennbar an den langen Haaren, dem Bart und dem Kreuz, das er hält. Seine Augen sind auf den Betrachter gerichtet, und seine Haltung strahlt Autorität und Mitleid aus. Das rote Tuch, das er hält, könnte ein Hinweis auf das Blut Christi sein.
Die vierte Tafel zeigt eine weitere männliche Figur, die möglicherweise einen Heiligen oder Propheten repräsentiert. Auch hier wird das Buch in die Darstellung integriert. Die etwas ungepflegte Erscheinung, die langen Haare und der Bart verleihen der Figur einen asketischen Charakter.
Die fünfte und letzte Tafel zeigt eine Figur in der traditionellen Robe eines Ordensbruders, vermutlich eines Franziskaners. Seine Hände, gefaltet vor der Brust, verstärken den Eindruck von Gebet und Kontemplation.
Der Gesamteindruck des Werkes ist von einer gewissen Strenge und Formvollendung geprägt. Die Farbgebung ist zurückhaltend, was die Aufmerksamkeit auf die Figuren und ihre Gesten lenkt. Die Wiederholung der Giebelform erzeugt ein harmonisches Gesamtbild und unterstreicht die Einheit des Werkes.
Ein möglicher Subtext könnte die Verbindung zwischen göttlicher Offenbarung (Buch) und menschlicher Hingabe sein. Die verschiedenen Figuren repräsentieren unterschiedliche Wege zur Spiritualität: Gebet, Kontemplation, Studium und Askese. Die zentrale Darstellung Jesu Christi als verbindendes Glied unterstreicht die Bedeutung des Glaubens und der Erlösung. Es könnte sich um eine Darstellung einer Familie oder einer Gemeinschaft handeln, die durch den Glauben vereint ist. Die reduzierten Formen und die ruhige Farbgebung lassen auf eine Zeit des Rückzugs und der Besinnung schließen.