The Crucifixion of Our Lady, St. John the Evangelist and pelicans (Giotto or his workshop) Giotto di Bondone (1266-1337)
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Giotto di Bondone – The Crucifixion of Our Lady, St. John the Evangelist and pelicans (Giotto or his workshop)
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Im Zentrum, am Kreuzhölzer, befindet sich die Figur des Gekreuzigten. Die Darstellung ist stilistisch geprägt von einer gewissen Frontalität und einer reduzierten Modellierung, die ihm eine monumentale, fast maskenhafte Erscheinung verleiht. Die Körperform ist schlank und länglich, der Kopf gesenkt, die Hände an den Nägeln dargestellt.
An den horizontalen Kreuzbalken sind zwei kleinere Figuren angeordnet. Auf der linken Seite erkennen wir eine Gestalt in dunkler Kleidung, die in Gebetshaltung die Hände vor die Brust gefaltet hält. Diese Figur könnte eine Darstellung der trauernden Maria sein. Auf der rechten Seite befindet sich eine weitere Gestalt, ebenfalls in dunkler Kleidung, die ebenfalls in einen nachdenklichen oder trauernden Ausdruck verfallen scheint. Möglicherweise ist dies eine Darstellung des heiligen Johannes.
Oben am Kreuz, in einem kleinen Feld, ist eine Darstellung von Pelikanen zu sehen. Die Pelikane haben in der christlichen Ikonographie eine symbolische Bedeutung, die mit der Selbstaufopferung und der Nächstenliebe in Verbindung steht, da sie in der mittelalterlichen Vorstellungskraft als Tiere galten, die ihre Jungen mit ihrem eigenen Blut speisen, um sie am Leben zu erhalten.
Die Farbgebung der Darstellung ist gedämpft und von warmen, erdigen Tönen geprägt. Goldene Akzente, insbesondere an den Kreuzarmen und der Kleidung der Figuren, erzeugen einen Kontrast und lenken den Blick. Insgesamt erweckt die Darstellung einen Eindruck von stiller Kontemplation und spiritueller Andacht. Die strengen Linien und die reduzierten Formen tragen dazu bei, die Aufmerksamkeit auf das zentrale Motiv des Kreuzestodes zu lenken und dessen Bedeutung hervorzuheben. Der Einsatz der Pelikane als Symbol verleiht der Szene eine zusätzliche Ebene der Interpretation, indem er auf die Opferbereitschaft und das Leiden hinweist.