vrubel a bogatyr 1898 Mikhail Vrubel (1856-1910)
Mikhail Vrubel – vrubel a bogatyr 1898
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Maler: Mikhail Vrubel
Das ursprünglich mit Ilja Muromets betitelte Gemälde wurde von M. A. Vrubel in kürzester Zeit, d. h. innerhalb weniger Wochen, gemalt, und zwar praktisch ohne vorherige Skizzen oder Umrisse. Von der Form her war das Gemälde das übliche traditionelle Rechteck. An der Spitze in Form eines riesigen, schweren dreieckigen Speers geschärft, erhielt er später. Im Allgemeinen spiegeln sich die monumentalsten und kühnsten Ideen des Künstlers in dem Bild wider. Vrubel begann seinen "Bogatyr" vom Kopf des Pferdes aus zu malen, wofür er den richtigen Winkel zum Drehen suchte.
Beschreibung des Gemäldes "Bogatyr" von Mikhail Vrubel.
Das ursprünglich mit Ilja Muromets betitelte Gemälde wurde von M. A. Vrubel in kürzester Zeit, d. h. innerhalb weniger Wochen, gemalt, und zwar praktisch ohne vorherige Skizzen oder Umrisse. Von der Form her war das Gemälde das übliche traditionelle Rechteck. An der Spitze in Form eines riesigen, schweren dreieckigen Speers geschärft, erhielt er später. Im Allgemeinen spiegeln sich die monumentalsten und kühnsten Ideen des Künstlers in dem Bild wider.
Vrubel begann seinen "Bogatyr" vom Kopf des Pferdes aus zu malen, wofür er den richtigen Winkel zum Drehen suchte. Eine echte russische Draisine ist unter dem Gewicht ihres Reiters entweder gesunken und in den Boden versunken, oder sie steigt aus den Tiefen von Mutter Erde auf, nährt sich von ihren Kräften und verkörpert ihre Macht. Irgendwo weit unten wachsen Kiefern und Fichten, ohne dass sie bis zu den Knien reichen, und im Hintergrund ist der verwunschene Wald zu sehen, der sich verschlungen windet.
Die Figur des russischen Bogatyrs umreißt einen riesigen Block wie einen massiven Riesenberg, der eine Einheit mit dem Körper des Pferdes und darüber hinaus mit den Wäldern, Feldern, der Erde und dem Himmel bildet. Die traditionelle Kleidung der russischen Bogatyrs, die wir wiedererkennen, ist organisch mit den Farben, Tönen und Linien des gesamten Hintergrunds des Gemäldes kombiniert. Das Bild von Bogatyr bündelt organisch die Kraft und Macht des Landes und der Menschen, voller majestätischer Ruhe und Weisheit.
Die Gesichtszüge sind nicht auf einen bestimmten Helden einer der Nebenlinien zugeschnitten, sie haben allgemeine und verallgemeinerte Umrisse und sind eher symbolischer als individueller Natur. Das Gemälde als Ganzes überrascht durch seine titanische Fantasie, seine monströse Kraft und seine Monumentalität. Der Hyperbolismus drückt sich im Ansatz der Darstellung des bogatyrischen Ursprungs, in der Spiritualität der Natur und im nationalen schöpferischen Geist aus. Der Komponist selbst nannte sein Werk die Musik eines ganzen Menschen, die wie eine Hymne an das Vaterland klingt.
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Das Pferd, der tragende Hauptbestandteil der Komposition, ist ebenfalls kraftvoll, aber auch etwas düster gehalten. Seine Farbe ist gedämpft, fast erdfarben, und er wirkt in seiner Gesamtheit wie eine Verlängerung der Müdigkeit und des Leids des Kriegers.
Der Hintergrund ist eine dicht bewachsene Waldlandschaft, dargestellt in dunklen, erdigen Farbtönen. Die Bäume scheinen sich dicht um den Krieger und sein Pferd zu schliessen, was einen Eindruck von Isolation und Gefangenschaft vermittelt. Ein paar vereinzelte, leuchtende Farbtupfer – vermutlich das Ergebnis von Herbstlaub – brechen die Dunkelheit auf, verstärken aber gleichzeitig das Gefühl des Verfalls und der Vergänglichkeit.
Die Komposition wirkt bewusst beengt und fast quadratisch. Diese Formgebung, zusammen mit der reduzierten Farbpalette, verleiht dem Bild eine gewisse Monumentalität und eine fast ikonische Qualität.
Neben der offensichtlichen Darstellung eines Kriegers und seines Reittiers, deutet das Werk auf tiefere Subtexte hin. Hier weht keine Siegesfeier herüber, sondern eine Ahnung von innerem Konflikt und dem Preis des Heldentums. Die vermeintliche Stärke wird hier durch eine tiefe Melancholie konterkariert. Es entsteht der Eindruck, dass der Krieger zwar physisch stark ist, aber innerlich erschöpft und von der Last seiner Taten gezeichnet. Es liegt eine gewisse Tragik in der Darstellung, die über die bloße Darstellung eines Helden hinausgeht und Fragen nach der Sinnhaftigkeit von Kampf und Opfer stellt. Der Wald, die Dunkelheit und die erschöpfte Gestalt des Kriegers lassen eine Atmosphäre von Verzweiflung und stiller Resignation aufkommen.