Ernestine-Frederique, Princesse de Croy Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755-1842)
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Élisabeth Louise Vigée Le Brun – Ernestine-Frederique, Princesse de Croy
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau blickt direkt in die Kamera, ihre Augen sind sanft und ausdrucksstark. Ein leichtes, rosiges Rouge betont ihre Wangen und verleiht ihr ein frisches, jugendliches Aussehen. Der Teint ist hell und glatt, was auf die damaligen Schönheitsideale hinweist.
Ihr Haar ist zu einer aufwendigen, hohen Frisur hochgesteckt, typisch für die Mode des 18. Jahrhunderts. Zarte Rosenblüten sind in die Frisur eingeflochten, was eine Anmutung von Zartheit und Eleganz verstärkt. Das Haar ist in einem hellen Grauton gehalten, was einen deutlichen Kontrast zur warmen Farbgebung ihres Gesichts bildet.
Die Kleidung ist schlicht, aber edel. Ein leicht transparentes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt offenbart einen Teil ihrer Schultern und ihres Dekolletés. Ein zartes, silbernes Band schließt das Kleid an der Brust und betont ihre schlanke Silhouette. Die leichte Transparenz des Stoffes deutet auf eine gewisse Offenheit und Zierlichkeit hin, ohne dabei vulgär zu wirken.
Die Gesamtkomposition des Porträts ist harmonisch und ausgewogen. Die dunkle Umgebung verstärkt die Leuchtkraft des Gesichts und der Kleidung. Der Blickkontakt mit der Dargestellten erzeugt eine intime Verbindung zum Betrachter.
Subtextuell lässt sich festhalten, dass das Porträt vermutlich einer Frau aus dem Adel oder dem gehobenen Bürgertum angehört. Die sorgfältige Inszenierung, die aufwendige Frisur und die feine Kleidung zeugen von sozialem Status und Wohlstand. Die Darstellung der Frau als jung, schön und unschuldig könnte eine Betonung ihrer Tugenden und ihrer gesellschaftlichen Rolle als Ehefrau und Mutter sein. Der Blick, weder aufdringlich noch scheu, lässt auf Selbstbewusstsein und Souveränität schließen. Die Rosen symbolisieren möglicherweise Liebe, Schönheit und Jugend.