The Sense of Smell Philippe Mercier (1689-1760)
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Philippe Mercier – The Sense of Smell
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Auf der linken Seite sitzt ein junger Mann in dunkler Kleidung, der eine Flinte über den Knie hat. Er scheint vertieft in die Betrachtung einer Melone zu sein, die ihm von einer Frau in einem breitkrempigen Hut gereicht wird. Diese Frau hält eine Korb mit Früchten, was auf eine Ernte oder eine Fülle an Nahrung hindeutet. Ihre Haltung ist elegant und anmutig, der Blick auf den jungen Mann gerichtet.
Rechts von ihnen steht ein weiterer junger Mann, der eine kleine Blüte in der Hand hält und sie scheinbar intensiv begafft. Dies deutet auf eine Fokussierung auf den Duft hin, was in Verbindung mit dem vorherigen Element der Melone das Thema des Geruchs unterstreicht. Die Frau, die ihm gegenüber steht, trägt ein helles, goldenes Kleid und hält einen Korb mit Blumen. Sie wirkt kontemplativ und blickt auf die Blüte, während sie ihre Hand sanft daran legt.
Ein stattlicher Hund, vermutlich ein Dalmatiner, liegt im Vordergrund auf einem Steinblock. Er scheint sich ebenfalls an der Szene zu beteiligen, wobei sein Blick auf die Figuren gerichtet ist. Die Anwesenheit des Hundes verstärkt das Thema der Sinne, da Hunde für ihren ausgeprägten Geruchssinn bekannt sind.
Das Bild evoziert eine Atmosphäre von Genuss und sinnlicher Wahrnehmung. Die Figuren scheinen in diesem Moment der Beobachtung und des Riechens ganz in der Gegenwart zu sein. Der Fokus liegt auf den einfachen Freuden des Lebens – dem Geschmack von Früchten, dem Duft von Blumen und der Gesellschaft von Freunden in der Natur. Es scheint eine Reflexion über die kleinen, oft übersehenen Wunder des Alltags zu sein, und die Bedeutung, sich bewusst auf die eigenen Sinne einzulassen. Der Kontrast zwischen dem aktiven Jäger und den passiven Beobachtern könnte auch auf die unterschiedlichen Arten der Wahrnehmung und Interaktion mit der Natur hindeuten. Die sorgfältige Komposition und die detaillierte Ausarbeitung der Figuren und der Umgebung verleihen dem Gemälde eine gewisse Eleganz und zeitlose Qualität.