Hermit Saints Triptych – Saint Anthony Hieronymus Bosch (1450-1516)
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Hieronymus Bosch – Hermit Saints Triptych - Saint Anthony
Ort: Doge’s Palace, Venice (Palazzo Ducale).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
DER APOSTEL JOHANNNES
In der Nähe Jesu erleuchtet,
Erkennt Johannes das Wort,
Als Idee eines strahlenden Lichts für die Welt.
Nur was Jesus sagte,
Lindert die Last des banalen Alltags,
Verspricht ein anderes Leben in der Zukunft.
Ich kann nur sehr vage
Die Formen der Wiedergeburt vorstellen,
Und wende mich erneut zum Evangelium.
Es gibt eine Idee der Welt. Und es gibt Worte.
Es gibt das tote Gras des Vergessens –
Ich schneide es ab, ich befreie mich davon…
Johannes hat – oder hatte nicht –
Zorn, Neid und andere Pfeile,
Die Sünden in die Seele stoßen.
Jerusalem ist sehr groß.
Wer begehrt in ihm nach weisen Büchern?
Die armen Viertel sind eng gedrängt.
Die Stadt, umgeben von Hügeln, Hügeln.
Herodes Palast ist prächtig – wir
Sollten uns nicht von Prunk blenden lassen.
Straßen. Gassen. Sackgassen.
Schritte führen zu den städtischen Teichen.
Das mächtige Gebäude des Tempels ragt auf.
Johannes erkannte die Bedeutung der Abendmahlzeit besser als andere,
Denn er war erleuchtet. Die Zukunft ist furchterregend.
Und auf Patmos war er im Geiste,
Erblickte die Zukunft, gefangen
Von Bildern – ihre Schichtung ist seltsam.
Die Offenbarung – ein Überblick über alle
Wichtigen Ereignisse bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts.
Danach ein Sprung in den kodierten Raum.
Durch das luft – und sonnendurchflutete Zelt
Ist das dritte Jahrtausend herabgestiegen.
In der Nähe Jesu erleuchtet,
Wusste Johannes, was weiterkommen würde…
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Der Hintergrund ist von einem unheimlichen Lichtspiel geprägt. In der Ferne lodern mehrere Feuer, die eine unheilvolle Atmosphäre erzeugen. Dunkle, knorrige Bäume ragen in den Himmel und verstärken den Eindruck von Isolation und Gefährdung. Der Boden unter den Figuren ist mit einer grotesken Ansammlung von Insekten und kriechenden Lebewesen bedeckt – eine Metapher für die Verderbnis und die Sinnlichkeit, die den heiligen Zustand bedrohen könnten.
Ein weiteres Detail, das sofort ins Auge fällt, ist die Darstellung eines schlafenden oder bewusstlosen Mönchs im unteren Bildbereich. Sein Kopf liegt auf einem Stapel von Tierkadavern, was eine tiefe spirituelle Prüfung und die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit suggeriert.
Die Komposition ist vertikal angeordnet, wodurch die Figuren wie in eine klaffende Spalte hineingezogen werden. Das Licht ist gezielt eingesetzt, um bestimmte Bereiche hervorzuheben und die Dramatik der Situation zu verstärken. Der dunkle Hintergrund und die wenigen, intensiven Lichtpunkte erzeugen einen Kontrast, der die spirituelle Auseinandersetzung zwischen dem Eremiten und dem jungen Mann unterstreicht.
Die Szene scheint eine allegorische Darstellung der Versuchung und des Kampfes des Einzelnen gegen die eigenen Begierden und die Mächte der Finsternis zu sein. Der Eremit mag als Symbol für spirituelle Reinheit und Abgeschiedenheit fungieren, während der kniende Mann die menschliche Zerbrechlichkeit und die Sehnsucht nach Erlösung verkörpert. Die Anwesenheit der grotesken Kreaturen deutet auf die allgegenwärtige Gefahr hin, die von der Welt der Sinnlichkeit und des Irdischen ausgeht. Es ist ein Bild, das den Betrachter vor die Frage nach der eigenen spirituellen Haltung und der Fähigkeit zur Selbstbeherrschung stellt.