The Last Judgement (detail) Hieronymus Bosch (1450-1516)
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Hieronymus Bosch – The Last Judgement (detail)
Ort: Academy of Fine Arts, Vienna (Akademie der Bildenden Künste).
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
DAS SCHIFF DER NARREN
Die Wölfe auf dem Schiff sind kaum beängstigend,
wie auch die Flaschen in der Bar es nicht sind.
Die Frau wird blass vom Schaukeln,
nur Zitrone hilft hier im Zusammenspiel
mit Mineralwasser! Wie hoch war der Einstieg?
Die Höhe ist wichtig.
Wie sie die Koffer und Taschen schleppten,
alles mit unterschiedlichen Mustern.
Da herrschte viel Trubel.
- Kapitän, droht uns vom Kurs abzukommen? – Ach was! Die Mannschaft schützt Sie vor Dramen.
- Ich, Professor, hatte keinen Talent,
obwohl ich mich für... was? – Ja, so:
für Schmetterlinge. Sommerliches Flattern.
- Nina, ich kann dich einfach nicht verstehen,
was hat hier deine Aufmerksamkeit erregt?
Narren? Aber wir sind alle Narre!
Immer lachen wir über die Propheten,
es ist uns nicht zumutbar, den Großen zuzuhören,
also bleiben wir wieder mit leerem Sack dastehen.
Das Schiff erreicht den Horizont.
Die Kirschen blühen, eine solche Brücke.
- Ich, mein Freund, habe heute einen Tauben gesehen.
- Fantasieren, weißt du, macht keinen Sinn.
Möwen wie Notizen zum Himmel,
werden wir den Himmel wie einen Text lesen?
Die Bläue ist vollkommen in die Augen gegeben,
das Geheimnis der Bläue werden wir kaum erfahren.
Wir pflücken Kirschen – und dann
singen wir, tanzen, toben, das Trommeln hallt wider.
Wir erschaffen unser eigenes Paradies.
Es wird schwer sein, uns davon zu trennen.
- Kapitän! – Geht mir zum Teufel ihr alle!
- Welchen Kurs haben wir? – Wie soll ich das wissen!
Und in diesem fröhlichen Wirbelwind
dreht sich alles, was ich verstehe.
Fragen des Daseins drehen sich.
Glocken läuten auf den Hüten.
Alle tanzen, ich tanze mit allen.
Mein Leben ist voller Risse und Flicken.
Soll ich weinen? Wir leben allein!
Das Ufer ist nicht zu sehen... und wird es auch nicht geben.
Wir pflücken Kirschen, grölen Lieder, trinken.
Wenn ein Mensch eine Mischung in einem Gefäß ist,
dann werden wir das Gefäß bereitwillig zerbrechen,
dem eigenen Eigenart gepflichtet.
Eine wunderbare Verbindung von Bild und Gedicht. Das erzeugt in mir Begeisterung und Bewunderung.
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Im Vordergrund liegt ein Mann in zerbrochenen, blauen Gewändern, der von einem monströsen Wesen mit einem riesigen, scharfen Messer bedroht wird. Das Messer, dessen Klinge deutlich hervorsticht, dominiert die Komposition und symbolisiert die unerbittliche Strafe. Das Wesen, das das Messer trägt, besitzt affenartige Züge, trägt eine Maske und scheint eine dämonische Natur zu besitzen. Seine Geste ist aggressiv und gewalttätig.
Weitere Figuren umrahmen die Szene. Auf der rechten Seite wird eine Person mit rotem Gewand von einer weiteren, grotesken Gestalt mit einer Sichel bedroht. Diese Sichel deutet auf den Tod und die Ernte der Seelen hin. Im Hintergrund sind weitere Figuren zu erkennen, die in ähnlichen Zuständen der Verzweiflung und Qual dargestellt werden. Einige scheinen gefesselt zu sein, andere flehen um Gnade, während wieder andere hilflos dem Untergang geweiht sind.
Die Farbgebung ist düster und von warmen, erdigen Tönen geprägt, die die Atmosphäre der Verdammnis und des Leids verstärken. Die Verwendung von leuchtenden Farben, wie dem Rot des Gewandes, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren und unterstreicht ihre Not.
Die Detailgenauigkeit und die grotesken Darstellungen der Figuren und Monster lassen auf eine moralische und religiöse Botschaft schließen. Es scheint, dass der Künstler die Schrecken der Hölle und die Konsequenzen einer sündigen Existenz auf eindringliche Weise darstellen wollte. Die Darstellung des unerbittlichen Gerichts und der Verzweiflung der Verlorenen dient als Warnung und Mahnung an die Betrachter. Der Einsatz von Symbolen wie dem Messer und der Sichel, in Verbindung mit den grotesken Figuren, unterstreicht die Vorstellung von einer unaufhaltsamen und qualvollen Strafe. Der Ausschnitt vermittelt den Eindruck einer Welt, in der Ordnung und Gerechtigkeit durch Chaos und Dämonisches ersetzt wurden.