Gauguin (14) Paul Gauguin (1848-1903)
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Paul Gauguin – Gauguin (14)
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Die Komposition ist von einer flachen Perspektive und einer reduzierten Farbpalette geprägt. Dominieren Grün- und Brauntöne, die das dichte Blätterdach und den Boden erahnen lassen, so akzentuieren Flecken von Pink, Rot und Gelb die Szene und verleihen ihr eine gewisse Lebendigkeit. Die Formgebung ist vereinfacht, die Figuren wirken fast wie aus der Natur herausmodelliert.
Rechts von der zentralen Frau sitzt eine weitere Person, die eine Pfeife raucht. Die Figur ist im Halbschatten, was ihr eine gewisse Unbestimmtheit verleiht. Ihre Haltung wirkt entspannt, fast gelangweilt.
Im Vordergrund liegt ein junges Tier, vermutlich ein Kälbchen, ausgestreckt am Boden. Seine Farbe kontrastiert stark mit den umgebenden Tönen und zieht den Blick des Betrachters auf sich. Neben dem Tier befindet sich eine dekorative Vase oder ein Gefäß.
Der Hintergrund besteht aus einem dichten Blätterdach, das mit einer Vielzahl von Blüten übersät ist. Die Bäume wirken fast wie Vorhänge, die die Szene von der Außenwelt abschließen.
Ein gewisser Subtext von Stille und Isolation scheint sich aus der Darstellung zu ergeben. Die Figuren wirken wie in ihrer eigenen Welt versunken, die Kommunikation zwischen ihnen scheint unterbrochen. Der idyllische Rahmen, die tropische Vegetation, stehen im Kontrast zu einer gewissen Melancholie, die von der Darstellung ausgeht. Es entsteht ein Eindruck von Vergänglichkeit und dem Verfall eines Paradieses. Die Wahl der Farben und die vereinfachte Formensprache tragen zur Darstellung einer fremden, fast archaischen Welt bei, die gleichzeitig eine gewisse Distanz zum Betrachter aufrechterhält.