Still Life with Fan, 1889, oil on canvas, Musee dOr Paul Gauguin (1848-1903)
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Paul Gauguin – Still Life with Fan, 1889, oil on canvas, Musee dOr
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Ein kleiner Teller, ebenfalls mit Zitronen und roten Früchten beladen, ergänzt die Fruchtgruppe. Eine trockene, dunkle Äste, möglicherweise von einem Rebstock, scheint fast zufällig zwischen den Objekten platziert zu sein.
Im Hintergrund dominiert ein großer Fächer. Seine aufgefächerte Form füllt den oberen Teil des Bildes und lenkt den Blick auf die gemalten Darstellungen: Bäume mit leuchtend roten Blüten, deren Farbgebung einen starken Kontrast zum grünen Untergrund bildet. Diese Elemente wirken fast wie ein Fenster, das einen Blick in eine andere Welt eröffnet.
Rechts von dem Fächer befindet sich eine grob geformte, dunkle Vase, aus deren Inneren sich verdrehte Äste erheben. Diese Äste verleihen der Komposition eine zusätzliche vertikale Dynamik.
Die Farbgebung des Bildes ist gedämpft und erdverbunden, mit dominanten Grüntönen, Brauntönen und Rotakzenten. Die Malweise ist deutlich erkennbar: Die Pinselstriche sind breit und expressiv, und die Konturen sind oft unschärfartig. Dies erzeugt eine gewisse Oberflächenstruktur und verleiht der Darstellung eine haptische Qualität.
Die Komposition vermittelt einen Eindruck von Ruhe und Kontemplation, während gleichzeitig die Vergänglichkeit der Natur und die Spuren der Zeit durch die beschädigten Früchte und die abgenutzte Tasse angedeutet werden. Der Fächer, mit seinen lebhaften Darstellungen, könnte als Symbol für Vergänglichkeit und die Illusion von Schönheit interpretiert werden. Der Künstler scheint hier nicht nur eine Sammlung von Objekten dargestellt zu haben, sondern auch eine Reflexion über die Zeit, die Natur und die menschliche Existenz.