Portrait de lartiste (Self-portrait), ca 1893-94, 4 Paul Gauguin (1848-1903)
Paul Gauguin – Portrait de lartiste (Self-portrait), ca 1893-94, 4
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Maler: Paul Gauguin
Gauguin schuf viele Selbstporträts. Jeder von ihnen verkörperte die Meisterschaft des Impressionisten. Er begann die Malerei in Tahiti und beendete sie erst nach seiner Rückkehr nach Paris. Echten Kennern des Werks des Malers fällt sofort der ungewöhnliche Hintergrund auf, vor dem sich Gauguin selbst darzustellen beschloss. Rechts im Hintergrund ist ein weiteres Gemälde des Künstlers zu sehen. Gauguin zitierte seine Werke sehr gerne. Der Maler gibt seinem eigenen Gesicht einen besonderen Blickwinkel.
Beschreibung des Gemäldes "Selbstporträt" von Paul Gauguin
Gauguin schuf viele Selbstporträts. Jeder von ihnen verkörperte die Meisterschaft des Impressionisten. Er begann die Malerei in Tahiti und beendete sie erst nach seiner Rückkehr nach Paris.
Echten Kennern des Werks des Malers fällt sofort der ungewöhnliche Hintergrund auf, vor dem sich Gauguin selbst darzustellen beschloss. Rechts im Hintergrund ist ein weiteres Gemälde des Künstlers zu sehen. Gauguin zitierte seine Werke sehr gerne.
Der Maler gibt seinem eigenen Gesicht einen besonderen Blickwinkel. Sein Kinn ist aufgerichtet, sein Blick ist zur Seite gerichtet. Wir sehen Gauguin, der sich halb umgedreht hat. Die Farben sind auffallend klar, die Linien verblüffen durch ihre gewollte Klarheit, die koloristisch gemusterten Elemente erregen höchste Aufmerksamkeit.
Wir sehen den Künstler etwas distanziert und etwas misstrauisch. Das ist durchaus verständlich. In dieser Zeit wird Gauguin klar, dass die Öffentlichkeit ihn nicht versteht. Auch seine Beziehung zu den Frauen, die er liebte, ging in die Brüche.
Viele Zeitgenossen fragten sich, warum Gauguin so oft Selbstporträts malte. Einige waren der Meinung, dass der Künstler sich weigerte, zu posieren. Deshalb musste er sich selbst porträtieren.
Andere waren überzeugt, dass Gauguin auf der Suche nach sich selbst war. Er hat viele Versuche unternommen. Sie waren alle erfolgreich. Der Künstler war in der Lage, sich selbst in verschiedenen Momenten seines Lebens darzustellen. Er benutzte auch Farbe und Pinselstriche, um seinen Betrachtern mitzuteilen, was ihn bedrückte.
Gauguins Selbstporträt mit Hut ist beeindruckend. Man verbringt unendlich viel Zeit damit, sie zu betrachten. Ungewöhnliche Übergänge von hellen Farben schaffen eine ungewöhnlich sonnige Stimmung. Gauguin lädt uns gleichsam ein, über die wichtigsten Dinge im Leben nachzudenken.
Vor uns eine großartige Schöpfung eines wahren Impressionisten. Gauguin gibt seine Stimmung und seine Gedanken wieder. Wir verstehen, worüber der Künstler nachdenkt und was ihn beschäftigt.
Zahlreiche Selbstporträts des Malers ermöglichen es uns, uns vorzustellen, wie Gauguin im Leben war.
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Die Farbgebung ist charakteristisch und trägt wesentlich zur Atmosphäre des Portraits bei. Dominieren doch gedeckte, erdige Töne – Dunkelgrün, Braun, Grau und Schwarz – die eine gewisse Schwere und Introspektion suggerieren. Die vereinzelten Farbtupfer, beispielsweise das Gelb hinter dem Kopf des Künstlers oder die Flecken im Hintergrund, wirken fast zufällig gesetzt, brechen aber die Monotonie auf und lenken den Blick.
Im Hintergrund sind fragmentarische Elemente erkennbar, die offenbar weitere Gemälde darstellen. Diese verschwommenen, kaum zu identifizierenden Darstellungen könnten als Hinweis auf die künstlerische Praxis des Künstlers interpretiert werden, möglicherweise als Reflexion über den eigenen Schaffensprozess oder als Kommentar zur Natur der Malerei selbst. Der Hintergrund wirkt wie ein Spiegelbild des Künstlers, der inmitten seiner Arbeit gefangen ist.
Die Komposition ist schlicht und reduziert. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Gesicht des Künstlers, das durch die dunkle Kleidung und den Hut weiter hervorgehoben wird. Die Abwesenheit von detaillierten Hintergrundelementen verstärkt den Eindruck der Isolation und Konzentration.
Ein möglicher Subtext dieses Selbstporträts könnte die Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Identität und Rolle als Schöpfer sein. Es könnte auch eine Darstellung der künstlerischen Existenz als solches sein, geprägt von Einsamkeit, Reflexion und dem ständigen Kampf mit der eigenen Kreativität. Der leicht zurückhaltende Blick und die gedämpfte Farbgebung deuten auf eine innere Einkehr hin, auf eine Suche nach Wahrheit und Bedeutung im eigenen Leben und Werk.