John Orde, His Wife Anne, and His Eldest Son William Arthur William Devis (1712-1787)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Arthur William Devis – John Orde, His Wife Anne, and His Eldest Son William
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts von ihnen steht ein junger Mann, vermutlich ihr Sohn, in militärischer Kleidung und mit einem Gewehr in der Hand. Er blickt auf eine dunklere Figur, die ihm ein Tier, möglicherweise ein Hase oder eine Fasan, reicht. Diese Figur ist ein Mann afrikanischer Herkunft, gekleidet in eine Art Dieneruniform, mit einer aufwendigen Stickerei.
Der Raum selbst ist repräsentativ gestaltet. Im Hintergrund befindet sich ein Kamin mit aufwendig gestalteten Verzierungen und einer Sammlung von Dekorationsobjekten. Darüber hängt ein Landschaftsbild, das den Blick nach draußen lenkt und die familieneigene Herrschaft über Land und Natur suggeriert. Zwei weitere Porträts sind seitlich angebracht, die vermutlich weitere Familienmitglieder zeigen.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut und betont die soziale Stellung der dargestellten Personen. Die Anwesenheit des afrikanischen Mannes, der hier offensichtlich eine untergeordnete Rolle spielt, wirft Fragen nach den gesellschaftlichen Verhältnissen und der Rolle des Kolonialismus auf. Er ist nicht bloß ein Dekorationsэлемент, sondern ein Zeugnis der komplexen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen jener Zeit.
Die Szene lässt auf einen Moment der Entspannung und des Familienlebens schließen, doch gleichzeitig wird durch die militärische Kleidung des Sohnes und die Anwesenheit des Dieners auch ein Hinweis auf Macht, Besitz und die Verbindung zu wirtschaftlichen Interessen gegeben. Die Bildsprache vermittelt eine Botschaft von Wohlstand, Status und der Ordnung einer patriarchalischen Gesellschaft.