The circus Georges Seurat (1859-1891)
Georges Seurat – The circus
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Maler: Georges Seurat
Das Gemälde "Der Zirkus" von Seurat wurde nie allein vollendet. Etwas mehr als eine Woche nach Beginn der Ausstellung verstarb der Künstler. Es war der Neoimpressionist Maximilian Luce, der die Leinwand fertigstellte. Die genaue Ursache für seinen Tod war noch nicht bekannt. Den ärztlichen Diagnosen zufolge starb er an mehreren Krankheiten (Diphtherie, infektiöse Endokarditis, Lungenentzündung und Meningitis). Die Zusammensetzung von The Circus ist nicht so komplex wie die von The Cancan.
Beschreibung des Gemäldes "Zirkus" von Georges Seurat
Das Gemälde "Der Zirkus" von Seurat wurde nie allein vollendet. Etwas mehr als eine Woche nach Beginn der Ausstellung verstarb der Künstler. Es war der Neoimpressionist Maximilian Luce, der die Leinwand fertigstellte. Die genaue Ursache für seinen Tod war noch nicht bekannt. Den ärztlichen Diagnosen zufolge starb er an mehreren Krankheiten (Diphtherie, infektiöse Endokarditis, Lungenentzündung und Meningitis).
Die Zusammensetzung von The Circus ist nicht so komplex wie die von The Cancan. Die gesamte Komposition ist mathematisch präzise - jeder Punkt des Bildes hat seinen eigenen Platz. Alle Figuren (es gibt über vierzig) wurden nach einem Raster aus blauer Farbe angeordnet. Um die Atmosphäre des Zirkus genau wiederzugeben, kam Serra täglich und fertigte verschiedene Skizzen an: die Reiterin, die Clownsmütze, die er amüsant fand, und Monsieur Looyal.
Die Clownsfigur im Vordergrund ist dem Kontrabassisten aus Cancan sehr ähnlich. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Clown der Organisator der Zirkusvorstellung ist; andererseits könnte man ihn mit einem gewöhnlichen Zuschauer verwechseln. Ein Turner, der akrobatische Kunststücke auf einem Pferd vollführt, ein Akrobat - diese Figuren schaffen es, ein Gefühl von Leidenschaft und Spannung zu erzeugen.
Wir werden in Seras Gemälden keine Bewegung sehen, die Autorin hat immer versucht, nur einen einzigen, eindeutigen Bewegungsmoment darzustellen. Als Betrachter können wir andere Figuren in den Gemälden des Künstlers erkennen.
Ein charakteristisches Merkmal der Leinwand ist, dass der Künstler versuchte, sich auf nur 3 Farben zu beschränken - Blau, Gelb und Rot.
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Ein Mann in dunkler Kleidung, möglicherweise der Zirkusdirektor oder ein anderer wichtiger Akteur, steht am Rande der Arena und scheint die Vorstellung zu dirigieren oder zu beobachten. Seine Haltung ist bestimmt, sein Blick aufmerksam.
Über der Arena erstreckt sich ein Publikum, dargestellt in einem Meer von kleinen, fragmentierten Figuren. Diese Figuren sind größtenteils in dunklen oder neutralen Farben gehalten, was sie in den Hintergrund drängt und die Aufmerksamkeit auf die Akrobatin und das Pferd lenkt. Die repetitive Verwendung kleiner, gleichmäßiger Pinselstriche erzeugt eine wellenartige Textur, die das Gefühl von Menschenmassen vermittelt und gleichzeitig eine gewisse Distanz zwischen dem Betrachter und dem Publikum schafft.
Im Vordergrund, am unteren Rand des Bildes, befindet sich das Gesicht einer Frau, das von einem großen, roten Hut verdeckt wird. Ihr Blick ist auf den Betrachter gerichtet, was eine direkte Konfrontation herbeiführt und die Szene mit einer zusätzlichen Ebene der Intimität und des Geheimnisses versieht.
Die Farbgebung ist auffällig und betont die Atmosphäre des Zirkus. Die warmen Rottöne des Bodens und der Vorhänge vermitteln ein Gefühl von Wärme, Begeisterung und Festlichkeit. Die kühleren Blautöne und Grüntöne im Publikum und in der Architektur sorgen für einen Kontrast und betonen die Intensität der zentralen Szene.
Ein möglicher Subtext des Werkes könnte die Ambivalenz des Zirkus sein – ein Ort der Freude und des Spektakels, aber auch ein Ort, an dem Tiere und Menschen in ihren Fähigkeiten und ihrer Existenz auf eine öffentliche Bühne gestellt werden. Der Fokus auf die Bewegung und die flüchtige Natur des Augenblicks könnte auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens und die Flüchtigkeit der Freude sein. Die Figur im Vordergrund, mit dem verdeckten Gesicht, könnte als Repräsentation des Betrachters dienen, der Zeuge dieser flüchtigen Momente wird, und so eine Einladung zur Reflexion über die eigene Rolle als Zuschauer im Theater des Lebens darstellen.