Jacques-Louis David – Napoleon Crossing the Saint Bernhard Pass Château de Versailles
Château de Versailles – Jacques-Louis David -- Napoleon Crossing the Saint Bernhard Pass
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David war der Begründer des französischen Neoklassizismus, indem er die Normen des Klassizismus künstlerisch neu interpretierte und sie an die Zeit anpasste. Ein glühender Revolutionär, ein Anhänger der Französischen Revolution, der Napoleon verehrte und glaubte, dass er der Welt geben konnte, was sie brauchte. Napoleon auf dem Sankt-Bernhard-Pass" ist ein vollständig inszeniertes Gemälde. Es geht nicht darum, eine historische Tatsache darzustellen und daran zu erinnern, wie die Dinge waren, sondern darum, Napoleon noch weiter zu erhöhen, seinem Bild einen Glanz zu verleihen.
Beschreibung des Gemäldes von Jacques Louis David "Napoleon auf dem Pass des Heiligen Bernhard
David war der Begründer des französischen Neoklassizismus, indem er die Normen des Klassizismus künstlerisch neu interpretierte und sie an die Zeit anpasste. Ein glühender Revolutionär, ein Anhänger der Französischen Revolution, der Napoleon verehrte und glaubte, dass er der Welt geben konnte, was sie brauchte.
Napoleon auf dem Sankt-Bernhard-Pass" ist ein vollständig inszeniertes Gemälde. Es geht nicht darum, eine historische Tatsache darzustellen und daran zu erinnern, wie die Dinge waren, sondern darum, Napoleon noch weiter zu erhöhen, seinem Bild einen Glanz zu verleihen. Ein Pferd an den Zügeln. Der Mantel flattert im Wind.
Mit einer königlichen Geste zeigt Napoleon nach vorne, wo seine Armee ankommen soll. Unter den Hufen des Pferdes sind auf den Steinen, die kein Sockel mehr sind, die Namen - "Hannibal", "Karl der Große" und "Napoleon" - der großen Feldherren eingemeißelt, die diesen Weg nahmen.
Die Feierlichkeit und das Pathos des Gemäldes ergeben sich aus seinem Zweck. Das muss auch so sein, denn Napoleon soll darin ein gewaltiger Riese sein, ein Eroberer, vor dem sich Könige und Länder verneigen.
In Wirklichkeit war es ein wenig anders. Napoleon war dabei, Italien zu erobern, das ist wahr. Er kam genau über den St.-Bernhard-Pass, weil er von dort am wenigsten erwartet wurde. Niemand hätte gedacht, dass er seine Truppen über die Pässe führen würde. Aber es war nicht feierlich - im Gegenteil. Die Armee versank im Schnee. Die von ihren Rädern befreiten Kanonen wurden von Männern auf Schlitten gezogen - kein Vieh konnte diesem Wetter standhalten. Viele Soldaten starben an der Kälte.
Napoleon selbst wäre einmal fast gestorben - ein Maultier stolperte an einem steilen Abhang, und der Kommandant stürzte fast in einen Abgrund. Es war ein großer Feldzug, und Davids Gemälde zeigt sein inneres Wesen, das sich hinter der Theatralik der Kulissen, hinter der Wut der Wolken verbirgt, wie viel Blut und erfrorene Männer Napoleon auf dem Pass zurückließ.
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Das Pferd, ebenfalls in Bewegung, scheint sich mit Anmut und Kraft den steilen Hang hinaufzuschwingen. Die Komposition ist stark diagonal angelegt, was die Dynamik und den Aufstieg der Figur betont. Der Hintergrund setzt sich aus einer eisigen, verschneiten Landschaft zusammen, die von rauen Felsen und schneebedeckten Gipfeln geprägt ist. Ein düsterer Himmel, voller Wolken, verstärkt den Eindruck von Kälte und Herausforderung. In der Ferne sind kleinere Figuren zu erkennen, die vermutlich die Gefolgschaft des Reiters darstellen, sie wirken klein und unscheinbar im Vergleich zur Hauptfigur.
Auf dem Felsvorsprung im Vordergrund sind zwei Inschriften angebracht: BONAPARTE und CAROLUS MAGNUS. Diese Anspielung auf Karl den Großen, den bedeutenden fränkischen Kaiser, ist von zentraler Bedeutung. Sie dient dazu, Napoleon Bonaparte in eine historische Linie großer Herrscher einzufügen und ihm eine mythische, nahezu göttliche Dimension zu verleihen.
Die Farbgebung ist durch kräftige Rot- und Grautöne dominiert, die den Kontrast zwischen dem roten Mantel des Mannes und dem grauen Pferd und der schneebedeckten Umgebung verstärken. Das Licht fällt dramatisch auf die Figur, wodurch sie vor den dunklen Hintergrund tritt und ihre Bedeutung hervorgehoben wird.
Es liegt nahe, dass dieses Bild nicht einfach eine realistische Darstellung einer Überquerung des Sankt Bernhard Passes ist. Vielmehr handelt es sich um eine inszenierte Darstellung, die darauf abzielt, die Stärke, den Mut und die Führungsqualitäten der dargestellten Person zu betonen und sie als einen historischen Helden zu inszenieren. Die Verbindung zu Karl dem Großen suggeriert eine Legitimierung seiner Macht und eine Verbindung zu einer glorreichen Vergangenheit. Die gesamte Komposition dient der Verherrlichung einer historischen Figur und der Schaffung eines Mythos um seine Person.