Sutdio in the rue de Furstenberg Frederic Bazille (1841-1870)
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Frederic Bazille – Sutdio in the rue de Furstenberg
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An der Wand, die fast vollständig von einem rötlich-braunen Ton bedeckt ist, hängen zahlreiche Gemälde in goldenen Rahmen. Sie zeigen Landschaften, Porträts und Figurenstudien, wobei die Details aufgrund der Entfernung und des Lichts schwer auszumachen sind. Diese Ansammlung von Bildern deutet auf eine reiche künstlerische Produktion und eine umfangreiche Sammlung hin. Sie lassen zudem den Eindruck entstehen, dass der Raum nicht nur Arbeitsstätte, sondern auch eine Art Galerie ist.
Im Vordergrund steht ein Schreibtisch mit einem grünen Filzüberzug. Darauf befinden sich Pinsel, ein Tintenbehälter und einige Blätter Papier, was auf die aktuelle Arbeit des Künstlers hindeutet. Ein kleiner Hocker steht daneben. Ein Sessel mit dunkelgrünem Bezug lädt zum Verweilen ein, doch er wirkt ebenso unordentlich wie der Rest des Raumes. Ein offenes Etui mit Pinseln liegt auf dem Boden, ein weiteres Zeichen der kreativen Tätigkeit.
Links im Bild steht ein kleiner, alter Heizkessel, der vermutlich zur Beheizung des Raumes dient. Ein schmaler Durchgang, flankiert von zwei Gemälden in goldenen Rahmen, öffnet sich zur nächsten Raumzone. Ein Staffelei mit einem unvollendeten Bild steht im rechten hinteren Bereich und ist durch einen roten Vorhang teilweise verdeckt.
Die Komposition wirkt zufällig und ungeordnet, was jedoch den authentischen Eindruck eines funktionierenden Ateliers verstärkt. Es entsteht der Eindruck eines Künstlers, der in seiner eigenen Welt arbeitet, umgeben von seinen Werken und Werkzeugen. Die vielen Bilder an der Wand könnten nicht nur fertige Werke, sondern auch Studien und Entwürfe darstellen.
Subtil lässt sich eine Melancholie wahrnehmen, die durch die gedämpfte Farbgebung und die Unordnung des Raumes verstärkt wird. Der Raum wirkt wie ein Spiegelbild des Künstlers, ein Ort der Kreativität, aber auch der Isolation. Die Abwesenheit einer menschlichen Figur trägt zur allgemeinen Stimmung der Kontemplation bei. Hier scheint der Fokus auf der künstlerischen Tätigkeit selbst und der Umgebung, die sie ermöglicht, zu liegen.