Self-portrait Raphael (1483-1520)
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Raphael – Self-portrait
Ort: Uffizi gallery, Florence (Galleria degli Uffizi).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
RAFAEL
Hat Rafael die Madonna gesehen?
Die spirituelle Möglichkeit des Sehens,
Wie könnte sie zum Gegenstand der Betrachtung werden?
Aber das ist nicht das Ziel...
Infrarot-Realität, starkes Licht,
Strömen aus den Augen der Madonna.
Diese Ströme sind unumgänglich.
Hast du es erlebt? Hast du es gesehen? Nein...
Oh, Rafael liebt Pracht –
Hier kommt ein Auftritt, Pferde in prächtigen Geschirren.
Der ganze Reichtum der Welt, existierend.
Fällt in eine tiefe Kluft.
Rafael war jung und schmerzhaft,
Als er nach Florenz kam,
Und verschwand im Malerei,
In den Schlachten – sind sie wichtig?
Die fremde Erfahrung ist für dich,
Wie du sie nutzen wirst – das wirst du erfahren.
Ich erkenne die Essenz der Erhabenheit, -
Denkt er.
Glaubst du das?
Und vielleicht durchdringen ihn
Durchscheinende, kugelförmige Wellen?
Er gießt sie aus, ist von ihnen erfüllt.
Er hat die irdische Pracht erlangt.
Hier kommt ein Auftritt. Pracht. Schönheit.
Die Arbeit hat eine Abkühlung erfahren.
Das Leben des Rafael, wie ein Banner -
Die Erhabenheit herrscht über alles...
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Der Hintergrund ist dunkel und undifferenziert gehalten, was die Aufmerksamkeit vollends auf die Figur lenkt. Dieser neutrale Hintergrund betont die Kontur des Gesichts und der Kleidung und verstärkt so den Eindruck einer sorgfältigen Beobachtung und Darstellung. Die Farbpalette ist gedeckt, dominiert von dunklen Brauntönen und Schwarz. Diese Farbwahl verleiht dem Werk eine gewisse Schwere und Würde, ohne jedoch künstlich oder theatralisch zu wirken.
Besonders auffällig ist die Kopfbedeckung, ein dunkler Hut, der schräg auf dem Kopf sitzt und einen Teil des Gesichts verdeckt. Diese Geste könnte als eine Art Schutzhaltung interpretiert werden, aber auch als ein Ausdruck von künstlerischer Individualität und Nonkonformität. Der Blick des Dargestellten ist direkt, aber nicht aggressiv. Er scheint den Betrachter zu durchdringen, ohne ihn zu verurteilen. Ein Hauch von Melancholie liegt darin, eine gewisse innere Reflexion, die über eine bloße Selbstdarstellung hinausgeht.
Die Darstellung des Gesichts ist charakterisiert durch eine feine Beobachtung der Anatomie und der subtilen Nuancen des menschlichen Ausdrucks. Die Züge sind weder idealisiert noch karikiert, sondern wirken realistisch und authentisch. Die lockeren, braunen Haare, die unter dem Hut hervorlugen, verleihen dem Porträt einen Hauch von Natürlichkeit.
Subtextuell legt das Werk nahe, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Identität handelt. Die Darstellung als Künstler, erkennbar an der Kopfbedeckung, die an eine traditionelle Künstleruniform erinnert, in Verbindung mit dem nachdenklichen Blick, suggeriert ein tiefes Verständnis der eigenen Rolle und Verantwortung. Das Gemälde kann als ein Spiegelbild der künstlerischen Selbstbefragung verstanden werden, als ein Versuch, die eigene Persönlichkeit und künstlerische Vision festzuhalten. Es ist eine Darstellung, die sowohl eine gewisse Distanz als auch eine intime Nähe zum Betrachter bewahrt.