„Get Off My Dream“ von Ekaterina Vasina und Anna Jane, Zusammenfassung
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Dieses Buch ist eine romantische Geschichte über zwei Studentinnen, die 2012 von Ekaterina Vasina und Anna Jane gemeinsam verfasst wurde. Die Handlung folgt den beiden Hauptfiguren parallel und erkundet die menschlichen Ambitionen auf unserem Planeten. Jede Figur hat ihre Stärken und Schwächen. Manche zerbrechen unter dem Gewicht der Umstände, andere gehen unbeirrt ihren Weg, und wieder andere nehmen sich eine Auszeit, um neu anzufangen. Was sie alle verbindet, ist ein inniger Traum, für den sie unvorhersehbare Dinge tun.
Die Entstehung der Rivalität innerhalb der Universität
Daria und Kristina studieren an derselben Universität. Die beiden Mädchen haben völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, doch ihre Gedanken kreisen nur um denselben Jungen. Sie sind beide unsterblich in den beliebten Studenten Swjatoslaw verliebt. Jede von ihnen hält ihn für den Traummann und schmiedet ausgeklügelte Pläne, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Die Studentinnen durchstreifen regelmäßig die weitläufigen Flure der Universität und halten Ausschau nach dem Objekt ihrer Begierde. Daria sitzt meist auf dem Fensterbrett und klammert sich mit den Fingern fest an den Rahmen, sobald Swjatoslaw auftaucht.
Die Versuche der Mädchen, die Aufmerksamkeit des Jungen zu erregen, prallen ständig aufeinander und führen zu einer Vielzahl komischer und äußerst peinlicher Situationen. Daria schmiedet einen raffinierten Plan: Sie will dramatisch stolpern und ein paar Meter von Swjatoslaw entfernt hinfallen. Doch Kristina durchkreuzt diesen Plan, indem sie plötzlich in der Nähe auftaucht. Sie hockt auf einem hohen Zaun und erinnert Daria an eine Friedhofskrähe. Daria ist wütend und erkennt die völlige Absurdität der Situation. Ihr ist klar, dass Kristinas Sturzmanöver in einer lächerlichen Situation enden wird und ihre Rivalin sie mit Sicherheit blamieren wird.
Schon bald taucht Swjatoslaw selbst in der Gasse auf, begleitet von seinem Freund Igor und einer atemberaubend schönen Blondine. Die neue Begleiterin des jungen Mannes hat dichtes, hüftlanges, goldenes Haar und ähnelt der Disney-Prinzessin Rapunzel. Swjatoslaw bemerkt seine ständigen Verfolgerinnen und macht seinem Unmut deutlich Luft. Er schüttelt missbilligend den Kopf und rät den Mädchen, sich etwas anderes zu suchen. Diese abrupte Zurückweisung ist ein schwerer Schlag für das Ego der beiden Heldinnen. Sie verbringen eine unruhige, kalte und regnerische Nacht und grübeln über ihre missliche Lage.
Bildung eines unerwarteten Bündnisses
Beide Figuren sind von ihrer öffentlichen Demütigung tief betroffen. Daria versucht, sich mit kleineren Hausarbeiten abzulenken. Sie bereitet den Transport ihrer Haustierspinne Fjodor Iwanowitsch zur Datscha vor. Die Spinne ist in einem engen Glasgefäß eingesperrt, und Daria empfindet aufrichtig Mitleid mit ihr. Während dieser schwierigen Zeit tritt Artem immer häufiger in ihr Leben. Der junge Mann ruft Daria ständig zu den unpassendsten Momenten an. Er neckt sie offen, provoziert Streit und bringt sie aus der Fassung.
Währenddessen kämpft Kristina auf dem Spielplatz mit ihrem Stress. Sie sitzt auf einer alten, knarrenden Schaukel und klammert sich fest an die kühlen Eisengeländer. Sie ist unglaublich wütend und voller Groll gegen die Welt. Trotz ihrer gegenseitigen Abneigung treffen die Schüler eine vernünftige Entscheidung. Sie verbünden sich gegen ein gemeinsames Problem – Swjatoslaws neue blonde Freundin. Die vorübergehenden Verbündeten begeben sich zum Molodeschny-Boulevard, der als belebtester Erholungsort der Stadt gilt. Dieser Platz ist mit wunderschönen, milchweißen Fliesen gepflastert und voller lauter Menschen.
Laute Musik dröhnt ununterbrochen auf dem Boulevard, und die Atmosphäre ist voller Lebensfreude. Skater, Inlineskater, Radfahrer und Pärchen treffen sich hier. Daria und Kristina beobachten ihren Schwarm und dessen Begleiterin regelrecht observieren. Die gemeinsame Zeit wandelt die einstigen Rivalinnen in wahre Leidensgenossen und zwingt sie, sich in schwierigen Situationen gegenseitig zu unterstützen.
Gefahren begegnen und neue Leute kennenlernen
Die Ereignisse spielen sich vor dem Hintergrund beunruhigender Gerüchte in der Stadt ab. Die Anwohner diskutieren angeregt über die Gerüchte, dass ein Wahnsinniger durch die Gegend streift. Aufgrund dieser furchterregenden Gerüchte haben die Mädchen Angst, nachts auf die Straße zu gehen. Darias Mutter, Victoria Konstantinovna, ist gezwungen, die Studentinnen persönlich in ihrem Auto zur Universität zu fahren. Das Morgenlicht mildert die nächtlichen Ängste etwas und zwingt sie, sich ängstlich in die Tiefen ihrer Gedanken zurückzuziehen. Ihr gemeinsames Gefühl der Gefahr schweißt die Heldinnen des Romans noch enger zusammen.
Gleichzeitig vertieft Kristina ihre Beziehungen zu Mitgliedern der lokalen informellen Subkulturen. Auf einem Heavy-Metal-Konzert trifft sie zufällig auf eine Gruppe Goths. Unter ihnen sticht ein Mann namens Vidart besonders hervor. Er trägt bedrohliches Make-up und jagt Kristina mit seinem finsteren Auftreten Angst ein. Sie muss sogar vor ihm fliehen. Später kommt eine unerwartete Wahrheit über diesen furchteinflößenden Mann ans Licht: Hinter Vidart verbirgt sich Maxim – ein charmanter, selbstbewusster und recht wohlhabender junger Mann.
Entwicklung aufrichtiger Gefühle
Maxim schenkt Kristina immer wieder aufdringliche Aufmerksamkeit. Er bevormundet sie und zeigt dabei mitunter übertriebene, ja sogar autoritäre Kontrolle. Er nennt sie liebevoll „Schlange“ und fordert bedingungslosen Gehorsam. Dieses Verhalten löst bei dem freiheitsliebenden Mädchen eine Vielzahl widersprüchlicher Gefühle aus. Maxim trägt eine schwarze Hose und ein schickes Hemd mit einem silbernen Drachen auf dem Rücken. Er beansprucht offen seine Rechte gegenüber Kristina und überrascht sein Umfeld mit seiner unnachgiebigen Bestimmtheit. Kristina wehrt sich zwar aktiv gegen den Druck, fühlt sich aber dennoch sicher unterstützt.
Daria steht ständig mit Artem in Kontakt. Klassische Romantik ist ihr völlig fremd, und sie kann mit traditionellen, langen Verabredungen nichts anfangen. Artem verhält sich weiterhin äußerst provokant und irritiert Daria oft mit seinen bissigen und ätzenden Bemerkungen. Ihre ständige Kommunikation gleicht einem verbalen Duell, bei dem jeder versucht, den anderen zu verletzen. Hinter den endlosen Streitereien und gegenseitigen Sticheleien verbirgt sich eine rasch wachsende Anziehung. Daria erkennt allmählich die absolute Leere ihrer bisherigen Träume.
Das Finale auf dem Dach eines Landhauses
Die Geschichte findet ihren Höhepunkt außerhalb der Stadt, auf dem Gelände von Vlad Tristanovs geräumigem Landhaus. Kristina und Maxim sind die Ersten, die dort eintreffen. Sie sitzen friedlich auf einer Holzschaukel im gemütlichen Innenhof und lauschen der Musik auf einer gemeinsamen Stereoanlage. Kurz darauf hält ein Taxi, und der sonnengebräunte Artem und Daria springen schnell heraus.
Daria boxt Artem spielerisch auf den breiten Rücken. Die Schüler freuen sich, sich wiederzusehen und schneiden Grimassen. Daria nennt Kristina offen ihre liebste verrückte Freundin und kneift ihr liebevoll in die Wangen. Die Mädchen beschließen, ihren Verehrern noch einen kleinen Test zu geben. Leise schleichen sie sich durch die Hintertür ins Technikgeschoss und verstecken sich dann auf dem Dach des Gebäudes. Von dort aus beginnen Daria und Kristina, Artem und Maxim spöttische SMS zu schicken.
In ihren Nachrichten verspotten die Mädchen die Jungs und raten ihnen, ihr Versteck zu finden. Artjom und Maxim lesen die Nachricht, sehen sich um und werden richtig wütend. Die Mädchen beobachten die Reaktionen ihrer Freunde von oben mit großem Vergnügen. Die Jungs finden schnell den Fluchtweg der Rowdys heraus und steigen entschlossen die Treppe hinauf. Daria verkündet, dass sie sich der Gefahr mutig entgegenstellen werden, als stünden sie fantastischen Mutanten mit acht Rüsseln gegenüber.
Die Situation löst sich friedlich und romantisch auf. Die vier jungen Leute bleiben auf dem Dach und genießen die sanfte Brise. Sie lächeln, als sie den langsam erwachenden Sonnenaufgang über dem Horizont beobachten. Ihr trügerischer, unwirklicher Traum von Swjatoslaw ist zerbrochen und hat Platz gemacht für wahre Freundschaft und Liebe mit realen Menschen.
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