Eine Zusammenfassung von Roman Prokofjews „Der Zauberer“
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Dieses Buch ist der dritte Band der 2020 erschienenen „Stellar“-Reihe. Es verbindet postapokalyptische Szenarien mit Elementen des LitRPG-Genres. Der Protagonist Gray sucht nach Schlüsseln zu verlorenen Erinnerungen und kämpft inmitten der Ruinen einer zerstörten Zivilisation.
Verhör und neue Ernennung
Gray, der sich als der verstorbene Kadett Sven Grayholm ausgibt, infiltriert das Militärlager der Legion. Er verschleiert bewusst seine wahre Identität. Ein Zenturio mit kybernetischem Auge und Metallarm verhört den Helden methodisch, da er ihn für einen Lügner hält. Gray bewahrt Selbstsicherheit und überwacht Puls und Atmung. Dabei wird er von Mikos holografischem Cogitator unterstützt. Dank einer erworbenen Genmutation ist Gray unsichtbar und entgeht so den Standardscans. Die Kadetten Esther und Peter werden dem Vernehmer zur Identifizierung vorgeführt. Sie bestätigen Svens Identität. Nachdem er den Test bestanden hat, wird der Held mit einem Transporthubschrauber direkt in die Stadt gebracht. Das Fluggerät kämpft sich durch die stürmischen Böen des Ozeans. In der Ferne ragen kolossale Betonwände empor, über 300 Meter hoch. Die erste Barriere trägt den stolzen Namen „Weißer Stern“.
Ankunft an der Timus-Akademie
Der Held findet sich an der Timus-Militärakademie wieder. Im Keller der Akademie wird er von einem Offizier scharf gerügt, weil er Ausrüstung verloren hat, und ihm werden Strafen angedroht. Die örtliche Sanitäterin Irian führt eine gründliche Untersuchung durch. Die Geräte erkennen verdächtige Mutationen. Der Arzt beschließt, ein Sicherheitsprotokoll einzuleiten. Gray setzt sofort seine Fähigkeit zur mentalen Beeinflussung ein. Irian fälscht die Testergebnisse und verheimlicht die Anomalien. Gray wird in einen Gemeinschaftsraum mit Kadett Ian gebracht. Dieser junge Mann trägt eine antike Brille, da er sie für ein Symbol hoher Intelligenz hält. Mentor Guy Grammar, genannt „Spider“, unterzieht die Gruppe brutalen körperlichen Tests. Die Tribute absolvieren anstrengende Geländeläufe mit schweren Rucksäcken. Im Speisesaal trifft Gray auf Esthers und Svens alte Freunde. Der bullige Asmund verhält sich trotzig. Gray vereitelt die Schikanierungsversuche mit telepathischem Druck. Er zwingt den Rüpel, sich bei dem schüchternen Ian zu entschuldigen.
Rebellion und Vorlesungen
Gray trifft auf Svens Ex-Geliebte Eva. Sie zieht Gray beiseite und zeigt ihm ein Wurfmesser aus seltenem Blaustahl. Ein geheimes Erkennungszeichen verbindet die Rebellen. Das Mädchen flüstert von einer Verschwörung gegen die Stadtverwaltung. Aurelia, die Anführerin von Thymus, schöpft Verdacht. Die mächtige Zauberin besitzt ungeheure mentale Kräfte. Aurelia versucht offen, Grays Gedanken zu scannen. Der Held errichtet eine schützende Eiskuppel. Der Mentor zieht sich zurück und verspricht, sich später um ihn zu kümmern. Währenddessen lauschen die Kadetten den Vorlesungen von Meister Kay. Der Ausbilder spricht über den Schwarzen Mond, verschiedene Xenosplitter und gefährliche Mutanten. Die Kadetten lernen Speere, Säer und Sarkophage kennen. Gray sucht verzweifelt nach einem Weg, legal auf das Trainingsgelände zu gelangen. Er muss in die Simulation des Leeren Turms eindringen, wo sein früheres Ich das Artefakt versteckt hat.
Kampfpatrouille
Plötzlich wird der gesamte zweite Jahrgang in Alarmbereitschaft versetzt. Die Tribute werden bewaffnet und an eine felsige Meeresküste geschickt. Die Niedrigwasserlinie wimmelt von kleinen Parasiten und den Kadavern riesiger Quallen. Blitzschnelle Kreaturen springen aus dem Sand. Ein Mutant zerreißt Esthers Overall. Esther erleidet eine Beinverletzung. Plötzlich bricht das Meer in ein kolossales Monster aus: Scylla. Das Biest ähnelt einer Mischung aus Reptil und Krustentier. Tausende von Eurypteriden begleiten das Monster. Das Lager der Legionäre wird brutal angegriffen. Die Ausrüstung wird durch die enormen Strahlungswerte außer Gefecht gesetzt. Die Legionäre ziehen sich hastig zurück. Gray bleibt hinter der Gruppe zurück und hält die Flut der Mutanten auf. Er entfesselt einen geisterhaften Feuerwolf. Das Biest zerreißt Dutzende von Gegnern. Gray findet den sterbenden Spider. Der Held nutzt heimlich seine Fähigkeit zur Lichtheilung und rettet so das Leben seines Mentors.
Im Inneren des Biests
Die wahren Stadtinstanzen stellen sich Scylla entgegen. Corwin, Helios und der Wächter entfesseln eine mächtige Energiewaffe gegen das Monster. Scylla durchbricht die erste Verteidigungsmauer der Stadt und zerschmettert die Betonbefestigungen. Gray kontrolliert den Geist seines Ornoptha-Reittiers mithilfe seines Verstärkerdiadems. Auf dem Vogel reitend, fliegt er direkt in das gähnende Maul des gigantischen Monsters. Im Inneren navigiert Gray durch etwa 20 Meter tödliche Verdauungstrakte. Er ist gezwungen, zwischen den ineinandergreifenden Chitinzähnen des kauenden Magens hindurchzuspringen. Die Eingeweide werden von einem ätzenden, sauren Saft geflutet, der selbst Panzerungen verbrennt. Gray entdeckt Gelege mit transparenten Eiern. Scylla entpuppt sich als künstlicher Wirt. Im Zentrum des Organismus findet Gray den Scherben-Effektor. Dieser außerirdische Mechanismus steuert die Aktionen des Monsters. Der Effektor feuert schwarze Energiestrahlen ab, die die Verteidigung der Inkarnatoren durchdringen. Gemeinsam zerstört die Gruppe das Gerät. Die Orbitalstation versetzt Scylla mit ihren schweren kinetischen Stäben einen vernichtenden Schlag. Die Umgebung verwandelt sich in einen rauchenden Krater.
Das Rätsel des Polygons
Die Kadetten kehren erschöpft und verstrahlt zur Akademie zurück. Gray wird für seine Tapferkeit mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. Der Held hackt sich heimlich in Meister Kays Geist ein. Der Mentor gibt den benötigten virtuellen Standort frei. Die Gruppe infiltriert den digitalen Turm der Leere. Im Inneren kämpfen die Kämpfer gegen Schattenprojektionen, die aus Nebel gewoben sind. Dann wird die Gruppe von einem riesigen gepanzerten Orcus angegriffen. Die Illusion des Schmerzes wirkt absolut real, die Wunden bluten. Die Hälfte der Truppe wird getötet, als die Monster die Soldaten mit ihren Klauen zerfleischen. Die überlebenden Kämpfer erreichen die Spitze des Turms. Dort rotiert ein gigantisches Hologramm eines außerirdischen Sternensystems. Die Truppe besiegt den Endgegner Ahriman nur mit Mühe. Gray zerschlägt eine Spiegelnische in der Hoffnung, die Nachricht zu bergen. Der Cache ist jedoch völlig leer. Die digitale Kopie des Polygons wurde für das Training gewöhnlicher Kämpfer erstellt und enthält keine echten Artefakte. Gray erkennt seinen Fehler.
Begegnung mit Nemesis
Nachdem die Simulationskapsel deaktiviert wurde, wird Gray von Aurelia angegriffen. Die Leiterin der Akademie entpuppt sich als Nemesis. Ein Agent des städtischen Geheimdienstes hat Gray dazu gebracht, den Körper der Zauberin zu übernehmen. Nemesis legt Gray ein Lähmungshalsband an und saugt ihm mit einem speziellen Extraktor die Energie aus. Sie fordert ein Geständnis der Spionage und droht, Esther zu foltern. Der Held weigert sich zu reden. Die Spionin setzt einen mentalen Verstärker in Form eines Blumendiadems auf und trinkt einen Trank mit flüssigem Azur. Nemesis durchbricht Grays mentale Barriere und dringt in die tiefsten Tiefen seiner Erinnerung ein. Dort stößt sie auf ein uraltes „Neuroplomb“. Das Schutzprogramm wurde von Grays vorheriger Inkarnation installiert. Die Falle wird sofort aktiviert. Eine Stimme aus der Vergangenheit befiehlt die vollständige Formatierung des Gehirns der Eindringlingin. Das Programm löscht gnadenlos Nemesis’ Erinnerung und Persönlichkeit. Der ehemalige Chef der Geheimpolizei ist nur noch eine leere Hülle. Gray befreit sich, nimmt seine Ausrüstung und flieht mit einem Hochgeschwindigkeitsflugzeug.
Die Suche nach Corvin
Der Held gelangt heimlich zum gigantischen Mercada-Markt. Gray befreit seinen Geist von den Fesseln und versteckt sich in einem Labyrinth aus mehrstöckigen Gängen. Die Handelshallen wimmeln von Menschen aus aller Welt. Gray trifft den Chefhändler der Katzen-Händlergilde. Er bezahlt mit einem seltenen, leuchtenden Azurkristall und bittet den Händler, ein dringendes Treffen mit Corwin zu arrangieren. Der Gildenchef inszeniert einen Hinterhalt in einem verlassenen Viertel und lockt eine Gruppe Drogenabhängiger an. Gray vertreibt die Straßenschläger mühelos mit blendendem Licht. Er heilt die Wunden der Angreifer und pflanzt ihnen den Gedanken ein, dem Verbrechen für immer den Rücken zu kehren. Der Händler, der seine Anwesenheit mit optischer Tarnung verbirgt, ist von der Stärke seines Klienten überzeugt. Unbemerkt taucht Corwin auf, das Schwert an Grays Kehle. Gray enthüllt die Wahrheit über Aurelias Tod und zeigt ihm die Cogitator-Aufnahme. Corwin ist fassungslos. Er willigt ein, den Flüchtling zum wahren Übungsgelände zu führen. Das unterirdische Arsenal der Stadt beherbergt einen versiegelten Trainingskomplex. Der Eingang ist durch massive Metallsiegel versperrt. Corvin durchtrennt das Metall mit seinem Schwert. Der Rabe ist im Übungsgelände gefangen. Der ehemalige Held der Ersten Legion ist dem Wahnsinn verfallen und hat sich in ein gnadenloses Monster verwandelt.
Kampf im realen Turm der Leere
Gray betritt den Turm allein. Im Inneren findet er furchterregende Installationen aus menschlichen Knochen, die in Form eines Vogels angeordnet sind. Der Held erreicht das wahre Skriptorium. Der wahnsinnige Rabe greift den Helden an und demonstriert dabei seine enorme Geschwindigkeitsüberlegenheit. Schusswaffen erweisen sich als nutzlos. Der Rabe presst Gray mit Wurfdolchen auf den Steinboden. Die Waffen verursachen rasche Gewebenekrose. Gray setzt ein Plasmaskalpell aus reiner Lichtenergie ein. Er trennt seine eigenen verletzten Gliedmaßen ab und regeneriert sie immer wieder. Corwins Gruppe eilt zur Hilfe. Der Wächter blockiert die Fähigkeiten des Feindes mit einem Kraftfeldgenerator. Helios überschüttet den Raben mit Sonnenplasma. Corwin versetzt dem Raben mit dem uralten Schwert Nothung verheerende Schläge. Der Rabe erholt sich augenblicklich und tötet Corwin, Helios und den Wächter. Gray entfesselt einen mentalen Schlag und zerstört die Barriere des Wahnsinnigen. Der Held erweckt seine gefallenen Kameraden mit einem mächtigen Strahl fokussierten Lichts wieder zum Leben. Corwin durchbohrt den Feind mit seinem Schwert. Gray nimmt dem Mörder die Seele.
Wahres Erbe
Gray legt die Seele eines besiegten Feindes in einen speziellen Isolationsbehälter – ein Animarium. Der Held öffnet ein verspiegeltes Fach. Darin befindet sich das segmentierte Armband des Stadtgründers. Eine holografische Projektion aus der Vergangenheit bestätigt selbst die unglaublichsten Vermutungen. Gray beobachtet eine Szene in einem alten Zeltlager. Er sieht sich selbst neben einer Frau. Gray ist der legendäre Prometheus. Einst stritt er sich mit Helena, dem Weißen Stern, und versprach, zurückzukehren. Er löschte seine Erinnerung und schloss sich heimlich der Militärexpedition zum Schwarzen Mond an. Nun muss er das Armband benutzen. Das Artefakt wird den geheimen Kern des Stellara-Systems freischalten, verborgen in einem unterirdischen Labor. Der Held akzeptiert sein wahres Schicksal.
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