Eine Zusammenfassung von „Der Hund in der Krippe“ von Lope de Vega
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Die Komödie des spanischen Dramatikers thematisiert die Standesunterschiede zwischen Liebenden. Das Werk entstand 1618. Die Handlung dreht sich um den qualvollen inneren Kampf einer Adligen zwischen den Anforderungen ihrer aristokratischen Ehre und ihren persönlichen Wünschen. 1977 drehte der sowjetische Regisseur Jan Frid einen überaus erfolgreichen Musical-Fernsehfilm, der auf dem Stück basiert. Die Hauptrollen spielten Margarita Terechowa und Michail Bojarski, was die Geschichte zu einem absoluten Kassenschlager im sowjetischen Kino machte.
Der nächtliche Vorfall im Belflor-Palast
Die Ereignisse spielen sich in Neapel ab. In einer dunklen Nacht fliehen Gräfin Diana de Belflors Sekretär Teodoro und sein Diener Tristan eilig aus ihren Gemächern. Auf der Flucht zerschlägt Tristan mit seinem Hut eine Lampe, um nicht erkannt zu werden. Vom Lärm geweckt, verlangt Diana von ihrem Butler Otavio und ihrem Lakaien Fabio eine Erklärung. Diana befragt ihre Zofen. Anarda gesteht, dass Marcela heimlich einen Mann trifft. Diana bittet Marcela zu einem offenen Gespräch. Das Dienstmädchen bekennt ihre Leidenschaft für Teodoro und erklärt, dass er sie heiraten will. Diana billigt diese Verbindung äußerlich. Allein mit sich selbst gesteht die Gräfin sich ein, dass Teodoro attraktiv, intelligent und gutaussehend ist. Sie bedauert seine niedrige Herkunft.
Am Morgen rät Tristan Teodoro, Marcela zu vergessen, und bietet ihm eine zynische Lösung für Liebeskummer an: sich nur auf die körperlichen Makel der Frau zu konzentrieren. Teodoro weist diesen Rat zurück. Kurz darauf bittet Diana ihren Sekretär, einen Briefentwurf zu prüfen, der angeblich von einer Freundin stammt. Der Text beschreibt eine Situation, in der sich eine Frau aus Eifersucht verliebt, nachdem sie die Leidenschaft eines Mannes für eine andere Frau miterlebt hat. Teodoro verfasst eine Antwort. Diana nimmt den Brief entgegen und lässt dabei vielsagende Andeutungen fallen. Teodoro ist verwirrt, traut sich aber nicht, der Gunst der Adligen zu glauben. Er trifft sich mit Marcela, und beide freuen sich über das Versprechen der Gräfin, ihre Hochzeit zu arrangieren. Diana erscheint und sperrt Marcela in ihr Schlafgemach. Dann täuscht die Gräfin einen Fehler vor, zwingt Teodoro, ihr die Hand zu reichen, und flirtet offen mit ihm. Der Sekretär beschließt, seine Zofe für seine Geliebte zu vergessen.
Briefwechsel und sich ändernde Prioritäten
Die berühmten Aristokraten Graf Federico und Marquis Ricardo werben eifrig um Dianas Hand. Sie begegnen ihr auf dem Weg zur Kirche. Die Gräfin weist die Freier kühl ab. Unterdessen zerreißt Teodoro einen Liebesbrief von Marcela, ohne ihn zu lesen. Er erklärt dem Dienstmädchen, dass ihre Beziehung beendet sei, und beruft sich dabei auf den Respekt vor dem Haus der Gräfin. Beleidigt beschließt Marcela, sich zu rächen. Sie zeigt öffentlich ihre Zuneigung zu dem Diener Fabio.
Diana beklagt sich bei Anarda über hartnäckige Verehrer. Die Gräfin gesteht ihrer Zofe, dass sie einen Mann einfacher Herkunft liebt, aber bereit ist, dieses Gefühl zu überwinden. Teodoro trifft ein. Die Herrin beauftragt ihn, zwischen Federico und Ricardo einen Ehemann für sie auszuwählen. Der verblüffte Sekretär nennt den Marquis. Diana schickt daraufhin sofort Fabio, um Ricardo zu gratulieren. Teodoro empfindet dies als das Scheitern seiner Karriereambitionen und romantischen Hoffnungen. Er erkennt den Standesunterschied und kehrt zu Marcela zurück.
Das Zofe weist ihren ehemaligen Geliebten zunächst zurück. Tristan vermittelt und versöhnt das Paar. Teodoro verspricht Marcela seine bedingungslose Treue. Diana und Anarda belauschen heimlich ihr Gespräch hinter dem Vorhang. Von Eifersucht getrieben, tritt die Gräfin aus ihrem Versteck hervor. Sie zwingt Teodoro, sich an den Tisch zu setzen, legt ihm ein Kissen unter die Knie und diktiert eine neue Botschaft. Der Text verurteilt den Mann, der zu einem Diener zurückkehrt, während er von einer Adligen geliebt wird. Teodoro bricht die Beziehung zu Marcela erneut ab. Ricardo trifft ein, dankbar für seine Zustimmung zur Heirat. Diana erklärt Fabios Worte für ein Missverständnis und führt alles auf ein Irrtum des Sekretärs zurück.
Eifersucht und körperliche Gewalt
Teodoro versucht, Dianas wahre Absichten zu ergründen. Er wirft ihr Widersprüchlichkeit vor. Der Sekretär vergleicht seine Herrin unverblümt mit einem Hund im Futtertrog, der weder frisst noch andere fressen lässt. Daraufhin gerät Diana in Wut und schlägt dem Sekretär wiederholt ins Gesicht, sodass er blutet. Graf Federico und Fabio werden Zeugen der Tat. Der Aristokrat befindet, dass der Diener die Gräfin schwer beleidigt hat. Nachdem Federico gegangen ist, verlangt Diana von Teodoro das blutbefleckte Taschentuch. Anschließend befiehlt sie ihm, ihr zweitausend Escudos für neue Taschentücher zu geben. Tristan bemerkt spöttisch, dass die Herrin nach einem Wutanfall großzügig für den Schaden aufkommt.
Ricardo und Federico diskutieren Teodoros beispiellosen Aufstieg im Palast. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Gräfin und der Sekretär eine intime Beziehung führen. Aus Angst vor Schande heuern die Adligen den erstbesten Schwertkämpfer an, den sie auf der Straße treffen, um ihren Rivalen zu ermorden. Dieser Söldner entpuppt sich als Tristan in Verkleidung. Nachdem er den Befehl erhalten hat, nimmt der Diener fünfzig Dukaten als Vorschuss und informiert seinen Herrn unverzüglich über die drohende Gefahr. Teodoro, des ständigen emotionalen Aufruhrs müde, ist bereit, den Tod anzunehmen. Er erklärt: „Ich heiße meinen Tod willkommen.“ Tristan schlägt einen rettenden Plan vor: eine listige Täuschung.
Krisenmanagement-Mitarbeiter
Vor zwanzig Jahren schickte der edle Graf Ludovico seinen Sohn nach Malta. Das Schiff wurde von Piraten gekapert, und der Junge verschwand spurlos. Tristan verkleidet sich als griechischer Kaufmann und begibt sich zum Palast des alten Grafen. Dort erzählt er eine erfundene Geschichte vom Kauf eines jungen Gefangenen auf dem Sklavenmarkt in Asteklia. Der Diener erfindet absurde Namen wie Katiborratos und Serpalitonia und tauscht mit seinem Partner Fourio, der Griechisch imitiert, eine Reihe sinnloser Laute aus. Der Name des vermissten Kindes in der Geschichte stimmt mit dem des Sekretärs überein. Tristan behauptet, der junge Mann stehe nun im Dienst der Gräfin von Belflor. Der alte Mann weint vor Freude und eilt herbei, um seinen neu gefundenen Erben in Empfang zu nehmen.
Der ahnungslose Teodoro bittet Diana um Erlaubnis, nach Spanien zu reisen. Er will sein Leben retten und fernab von Neapel Frieden finden. Die Gräfin weint, gibt ihm sechstausend Goldstücke für die Reise und verabschiedet sich von ihm. Gesellschaftliche Konventionen verbieten es ihr, ihren Geliebten bei sich zu behalten. Marcela bittet Diana, sie mit ihrer Sekretärin nach Spanien reisen zu lassen. Die Gräfin lehnt die Bitte des Dienstmädchens entschieden ab und verspricht ihr, sie mit Fabio zu verheiraten.
Der Triumph der Täuschung
Graf Ludovico trifft bei Diana ein und erkennt Teodoro öffentlich als seinen Sohn an. Ganz Neapel jubelt. Der Sekretär wird über Nacht zu einem wohlhabenden und angesehenen Adligen. Nun gibt es keine Standesgrenzen mehr zwischen den Liebenden. Diana bekennt sich öffentlich zu Teodoro als ihrem zukünftigen Ehemann.
Unter vier Augen mit der Gräfin zeigt Teodoro außergewöhnliche Ehrlichkeit. Er gesteht, dass Tristan die Geschichte seines verschollenen Sohnes erfunden hat, um sein Leben zu retten. Diana ist von der edlen Art ihres Geliebten entzückt und beschließt, die Herkunft des Sekretärs für immer geheim zu halten. Die Gräfin droht, Tristan in einen Brunnen zu werfen, sollte er die Wahrheit preisgeben. Der Diener, der aus seinem Versteck hervortritt, ist über dieses Vorgehen empört, doch Diana verspricht ihm freundlichen Schutz im Austausch für sein Schweigen.
Ricardo und Federico erscheinen. Tristan fordert tausend Escudos von ihnen und begründet den neuen Preis damit, dass sie nun keinen Bürgerlichen mehr, sondern einen Grafen töten würden. Die Aristokraten überreichen ihm eine Goldkette. Bald erkennen sie zu ihrer Überraschung den treuen Diener des Grafen als jenen Attentäter, den sie mit der Beseitigung Teodoros beauftragt hatten. Der ehemalige Sekretär verkündet Tristans Belohnung und seine Heirat mit seiner Zofe Dorotea. Marcela willigt demütig in die Ehe mit Fabio ein. Das Stück endet mit der feierlichen Wiedervereinigung von Diana und Teodoro, denen es gelungen ist, die strengen Regeln der Gesellschaft zu umgehen. Federico und Ricardo versprechen Dorotea und Marcela eine Mitgift. Teodoro bittet das Publikum, Graf Ludovicos Geheimnis zu bewahren.
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