Croesus showing his Riches to Solon Willem de Poorter (1608-1668)
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Willem de Poorter – Croesus showing his Riches to Solon
Ort: Johnny van Haeften Gallery, London.
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Demgegenüber präsentiert der Mann rechts, gekleidet in ein üppiges, rotes Gewand, eine Fülle von Reichtümern. Seine Geste ist demonstrativ, fast prahlerisch. Er weist auf die Schätze, die sich vor ihm türmen: goldene Gefäße, kunstvolle Skulpturen und andere Zeichen des Wohlstands. Sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten; er könnte Stolz, Unsicherheit oder sogar eine Art Verzweiflung ausdrücken, da er versucht, den Wert seines Reichtums zu vermitteln.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf diese beiden Figuren. Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf sie, während der Hintergrund in Dunkelheit gehüllt bleibt. Im hinteren Bereich erkennen wir weitere Personen, vermutlich Bedienstete oder Wachen, die die Szene beobachten. Sie sind jedoch im Schatten platziert und verlieren an Bedeutung.
Die Anordnung der Schätze selbst ist bemerkenswert. Sie sind nicht ordentlich aufgestellt, sondern wirken eher wie ein unübersichtlicher Haufen, was möglicherweise eine Kritik am ungezügelten Streben nach Reichtum andeutet. Die Farben sind warm und opulent, insbesondere das Rot des Königs und das Gold der Schätze, die einen starken Kontrast zum schlichten Braun des anderen Mannes bilden.
Die Subtexte dieser Darstellung sind vielschichtig. Es scheint sich um eine moralische Lektion zu handeln, in der der Wert von Weisheit und Bescheidenheit über den materiellen Reichtum gestellt wird. Der König präsentiert seinen Schatz, doch die Reaktion des anderen Mannes deutet an, dass er dessen wahre Bedeutung nicht erkennt oder ihn sogar verachtet. Die Szene wirft Fragen nach dem Glück, der Gerechtigkeit und der Vergänglichkeit von irdischem Besitz auf. Es ist eine Darstellung, die den Betrachter dazu anregt, über seine eigenen Werte und Prioritäten nachzudenken.