Saint Cecilia John William Waterhouse (1849-1917)
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John William Waterhouse – Saint Cecilia
Ort: Museum of Fine Arts, Montréal.
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Vor ihr knien zwei junge Frauen, beide mit langen, dunklen Haaren und in ähnlichen Gewändern. Sie spielen musikalische Instrumente – das eine eine Geige, das andere eine Art Harfe oder Laute. Ihre Gesichter sind ernst und konzentriert, ihre Bewegungen präzise und elegant. Die Instrumente scheinen nicht für die Zuhörerin zu spielen, sondern für sich selbst, als Ausdruck einer höheren Harmonie.
Die gesamte Szene ist in einen üppigen Garten eingebettet. Rosen ranken an einer steinernen Balustrade empor, und der Boden ist mit bunten Blüten übersät. Im Hintergrund öffnet sich eine atemberaubende Aussicht auf eine Küstenlandschaft mit einem Hafen und einer Burg. Die Landschaft wirkt ruhig und friedlich, die Farben sind warm und golden.
Die Komposition ist sorgfältig ausgearbeitet. Die Figuren sind in einem Dreieck angeordnet, wobei die zentrale Figur – die Frau mit dem Buch – den höchsten Punkt bildet. Die Farben sind harmonisch abgestimmt und erzeugen eine Atmosphäre von Eleganz und Anmut.
Es entsteht der Eindruck einer transzendenten Sphäre, einer Welt, in der Musik, Poesie und Spiritualität miteinander verschmelzen. Der Garten kann als Symbol für den Garten Eden oder einen Ort der Erholung und des spirituellen Wachstums interpretiert werden. Die Musik könnte die Verbindung zur göttlichen Welt darstellen, während das Buch Wissen und Weisheit symbolisiert. Die beiden spielenden Frauen könnten Engel oder Musen darstellen, die die Protagonistin in ihrer spirituellen Reise begleiten.
Die subtile Andeutung einer melancholischen Ruhe in der Darstellung der Frau lässt vermuten, dass es sich um eine Szene der inneren Einkehr und spirituellen Bereicherung handelt, die über die sinnliche Welt hinausweist. Die Distanz zwischen der Frau und den Musikerinnen, gepaart mit der weitläufigen Landschaft, erzeugt ein Gefühl der Isolation, doch gleichzeitig auch der Erhabenheit und des Friedens.