Self-Portrait Vincent van Gogh (1853-1890)
Vincent van Gogh – Self-Portrait
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Maler: Vincent van Gogh
Ort: Kröller-Müller Museum, Otterlo.
Der Künstler Vincent van Gogh malte eine große Anzahl von Gemälden mit dem einfachen Titel "Selbstporträt". Unter dieser Fülle von Bildern des berühmten Künstlers konzentrieren wir uns auf ein Selbstporträt aus den Jahren 1887/88, gemalt in Öl auf Leinwand in Paris. Vor uns liegt das Gesicht eines Mannes im späten Teenageralter. Seine Augen sind schwarz, etwas ängstlich und ein wenig beunruhigt durch das, was er gesehen oder erlebt hat.
Beschreibung des Gemäldes Selbstporträt von Vincent van Gogh
Der Künstler Vincent van Gogh malte eine große Anzahl von Gemälden mit dem einfachen Titel "Selbstporträt". Unter dieser Fülle von Bildern des berühmten Künstlers konzentrieren wir uns auf ein Selbstporträt aus den Jahren 1887/88, gemalt in Öl auf Leinwand in Paris.
Vor uns liegt das Gesicht eines Mannes im späten Teenageralter. Seine Augen sind schwarz, etwas ängstlich und ein wenig beunruhigt durch das, was er gesehen oder erlebt hat. Sein Bart ist ein Rotschopf. Seine Gesichtszüge sind etwas dünn, und seine Nase ist ziemlich groß.
Die vielen Falten im Gesicht, insbesondere zwischen den Augenbrauen, deuten darauf hin, dass der Künstler die Stirn runzelte, als er dieses Werk malte. Sein Mund ist leicht geöffnet und er lenkt erschöpft ab.
Der Gesamteindruck des Porträts ist schmerzhaft. Das Haar auf dem Kopf des Mannes ist leicht rötlich und zurückgekämmt, er hat kahle Stellen auf der Stirn und Tränensäcke unter den Augen. Das Gesicht ähnelt der Farbe von verblasstem Herbstlaub, die Haut auf der Stirn ist blass. Ein Ohr ist ordentlich und gut sichtbar in seiner runden Form, das andere ist abstehend, bleibt aber für unaufmerksame Betrachter durch die halbe Drehung des Kopfes unsichtbar.
Der Hals des Künstlers ist kurz und ziemlich dünn. Das weiße Hemd ist zugeknöpft, die Aufschläge der braunen Jacke liegen eng am Hals an und sind mit kleinen ockerfarbenen Streifen verziert. Das ganze Bild ist etwas wellig, wie ein alter Schwarz-Weiß-Film, und gibt uns das Gefühl, dass wir eine Art Chronik sehen, fast eine verblassende Persönlichkeit.
Es dominieren rote, braune, ockerfarbene, schwarze und grünliche Farben mit gelben Streifen. Die Pinselführung ist eher grob, und das Gemälde sieht eher aus wie eine Tafel aus Wachs oder farbiger Knetmasse. Obwohl es sich bei dem Autor um eine bekannte Persönlichkeit handelt, sieht das Gemälde eher mittelmäßig aus.
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Die Gesichtszüge sind markant, das Gesicht wirkt schmal und die Wangenknochen treten deutlich hervor. Das Gesicht wird von einer auffälligen roten Bartpracht eingerahmt, die in kurzen, dynamischen Pinselstrichen angelegt wurde. Die Haare sind hell, fast blond, und werden ebenfalls mit schnellen, kurzen Strichen gemalt, die einen ungeordneten Eindruck vermitteln.
Die Kleidung besteht aus einem weißen Hemd mit aufgetstelltem Kragen und einer darüber getragenen Jacke. Auch hier werden die Texturen und Falten durch kurze, lebendige Pinselstriche ausgedrückt. Die Farbigkeit ist gedämpft, dominiert von Weiß-, Grau-, Grün- und Brauntönen. Diese Farbpalette trägt zu einer melancholischen und leicht düsteren Atmosphäre bei.
Der Hintergrund ist unscharf und besteht aus horizontalen Pinselstrichen in Grüntönen, die eine Art Wand oder Draperie andeuten könnten. Er verschwimmt mit der Figur und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht des Dargestellten.
Die Malweise ist geprägt von einer starken Impulsivität und einer direkten Umsetzung der Wahrnehmung auf die Leinwand. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und erzeugen eine lebendige, fast vibrierende Oberfläche. Man spürt die Energie und die Leidenschaft des Künstlers in jedem Strich.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um ein Selbstporträt handelt, welches eine schonungslose und ehrliche Darstellung des Künstlers selbst widerspiegelt. Der direkte Blick, die markanten Gesichtszüge und die intensive Farbigkeit lassen auf eine Persönlichkeit schließen, die von innerer Zerrissenheit und einer tiefen Selbstreflexion geprägt ist. Die unscharfe Umgebung verstärkt den Eindruck von Isolation und Konzentration auf das Innenleben des Dargestellten.