Ward in the Hospital in Arles Vincent van Gogh (1853-1890)
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Vincent van Gogh – Ward in the Hospital in Arles
Ort: Oskar Reinhart Collection, Winterthur.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Krankenzimmer im Arleser Krankenhaus, Gemälde von Van Gogh
Boris Hanin
Vor uns ein Krankenhauseingang -
Kalt, lang, ungemütlich.
Und seitlich eine Reihe von Zellen,
Wie Schiffskabinen,
Gebaut aus Laken.
Es ist hier kalt und sehr feucht.
Und für die seelisch Kranken eine Qual.
Und alles hier wirkt trostlos.
Der Ofen erwärmt den Raum kaum.
In seiner Nähe ist es etwas wärmer.
Aber in der Wärme des Ofens gibt es keine Erlösung.
Nur die helle Sonne scheint hier warm.
Die Kranken wandeln umher wie Fliegen,
Von der Kälte erstarrt.
Im Gespräch untereinander taub,
Und sie bemitleiden sich gegenseitig nicht.
Van Gogh kam kürzlich hierher.
Er verletzte sein Ohr und fiel seelisch.
Und durch die Isolation wurde er unerwartet
Von seinem Schicksal geprüft.
Nachdem er die Schwere der Prüfungen ertragen hat,
Wird er bald von hier weggehen.
Voller vieler Leiden,
Noch nicht geheilt.
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Die Wände sind ebenfalls in Blau gehalten, wobei diese Farbe in verschiedenen Nuancen aufgetragen wurde, was dem Raum eine gewisse Unruhe verleiht. Längs der Wände sind Bettenreihen zu erkennen, die durch leichte, grüne Vorhänge voneinander getrennt sind. Diese Vorhänge bilden eine Art rhythmische Struktur, die den Blick durch den Raum lenkt.
Im Vordergrund sitzen mehrere Personen um kleine Tische. Sie scheinen sich in Gespräche vertieft zu haben, wobei ihre Körperhaltung und Gesichtsausdrücke eine gewisse Melancholie und Abgeschiedenheit vermitteln. Ein Mann mit einem Hut scheint besonders in Gedanken versunken zu sein, während eine andere Gestalt, möglicherweise ein Patient, eine stoische Ruhe ausstrahlt.
Eine Krankenschwester, in einem weißen Gewand, bewegt sich im Raum. Ihre Haltung deutet auf eine gewisse Eile hin, doch gleichzeitig wirkt sie in der trüben Atmosphäre des Raumes fast verloren. Im Hintergrund sieht man weitere Personen, die sich ebenfalls im Raum aufhalten, deren Aktivitäten aber weniger im Fokus stehen.
Der Boden ist mit einem dunklen, erdigen Farbton gemalt, der einen Kontrast zu den kühlen Blautönen der Wände bildet. Die grobe Pinseltechnik verleiht der Darstellung eine raue, fast rohe Qualität.
Die Komposition ist durch eine diagonale Linienführung geprägt, die den Blick in die Tiefe des Raumes lenkt. Die Lichtverhältnisse sind gedämpft und diffus, was die Atmosphäre der Einsamkeit und des Stillstands noch verstärkt.
Subtextuell kann man hier eine Auseinandersetzung mit Krankheit, Leid und der menschlichen Existenz erkennen. Die Personen, die in dem Raum zusammengepfercht sind, scheinen in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein, verbunden durch die gemeinsame Erfahrung des Krankenhausaufenthalts. Die kühle Farbgebung und die dynamische Komposition tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Verzweiflung und des Ausgeliefertseins zu erzeugen. Es scheint, als ob der Raum selbst ein Spiegelbild der inneren Zustände der darin Lebenden ist.