Democritus Diego Rodriguez De Silva y Velazquez (1599-1660)
Diego Rodriguez De Silva y Velazquez – Democritus
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Maler: Diego Rodriguez De Silva y Velazquez
Ort: Fine Art Museum (Musée des Beaux Arts), Rouen.
Der spanische Maler Diego Velázquez malte 1629 ein Porträt von Demokrit. Einige Kunsthistoriker glauben, dass das Gemälde von Rubens beeinflusst wurde. Auf jeden Fall gibt es keinen Grund, Velázquez’ Meisterschaft in diesem schönen Kunstwerk zu leugnen. Demokrit lebte im Altertum, noch vor Christus, in Griechenland. Er gehörte zu den Vertretern der Naturphilosophie. Der spanische Maler hat den Philosophen in einer für seine Epoche untypischen Kleidung dargestellt.
Beschreibung des Demokrits von Diego Velázquez
Der spanische Maler Diego Velázquez malte 1629 ein Porträt von Demokrit. Einige Kunsthistoriker glauben, dass das Gemälde von Rubens beeinflusst wurde. Auf jeden Fall gibt es keinen Grund, Velázquez’ Meisterschaft in diesem schönen Kunstwerk zu leugnen.
Demokrit lebte im Altertum, noch vor Christus, in Griechenland. Er gehörte zu den Vertretern der Naturphilosophie. Der spanische Maler hat den Philosophen in einer für seine Epoche untypischen Kleidung dargestellt. Demokrit sieht auf dem Bild wie ein Zeitgenosse von Velasquez aus. Er trägt maßgeschneiderte Kleidung, einen weißen feinen Kragen. So wird der antike Philosoph den Liebhabern der Gemälde von Velázquez im 17.
Der antike griechische Philosoph, der uns nicht als weiser, graubärtiger alter Mann gezeigt wird, sondern als ein Mann voller Fröhlichkeit und mit Abenteuer in den Augen. Demokrit war bekannt als der "lachende" Philosoph. Er wurde durch die Handlungen und Haltungen seiner Zeitgenossen verspottet. Dieses berühmte sarkastische Grinsen ist auf dem Porträt gut zu erkennen.
Auf der Leinwand wird der Hintergrund mit einer dicken Schicht brauner Ölfarbe übermalt. Das Licht fällt auf die Figur des Demokrits und die Gegenstände auf dem Tisch. Der Philosoph zeigt mit seiner linken Hand auf einen großen Globus, der auf dem Tisch steht. Da er viel gereist ist, unterstreicht das Objekt perfekt die Persönlichkeit der Figur. Die Bücher liegen ganz nah am Tisch und zeigen den Porträtierten als wissbegierigen, intelligenten und tiefgründig denkenden Menschen.
Die Falten des Stoffes auf den Kleidern sind sehr schön ausgearbeitet. Das Gemälde ist auch aus anatomischer Sicht perfekt ausgeführt. Der Arm des Mannes, sein Gesicht mit den mimischen Falten, der Schnurrbart und die Frisur sind mit großer Sorgfalt und Detailtreue abgebildet.
Der alte Philosoph lebte als Einsiedler, aber Velázquez stellte ihn als sehr fromm dar. Der elegante Herr blickt von seinem Porträt auf, während er über die Entdeckung eines weiteren philosophischen Gesetzes nachdenkt.
Das Gemälde befindet sich im Musée des Beaux-Arts in Rouen, Frankreich.
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Besondere Aufmerksamkeit erregt die Darstellung seiner Physiognomie. Ein markanter Schnurrbart, sorgfältig getrimmt und in einem dunklen Braunton gehalten, dominiert das Gesicht. Ein leichtes Lächeln umspielt seine Lippen, verbunden mit einem intelligenten, fast herausfordernden Blick. Die Haltung ist aufrecht und selbstbewusst, die Hand ruht sanft auf einer Globus, der auf einem Tisch vor ihm steht.
Der Globus ist ein zentrales Element der Komposition. Seine Oberfläche zeigt eine detaillierte Kartographie, wobei Europa deutlich erkennbar ist. Die metallene Halterung des Globus wirkt robust und verleiht ihm eine gewisse Monumentalität. Vor dem Globus liegen einige Bücher oder Schriftrollen, die auf das intellektuelle Interesse des dargestellten Mannes hindeuten.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm, dominiert von dunklen Braun- und Schwarztönen. Ein starker Kontrast zwischen dem dunklen Hintergrund und der helleren Haut des Mannes verstärkt den Eindruck von Tiefe und Dramatik. Die Lichtführung ist gezielt eingesetzt, um die Gesichtszüge und den Globus hervorzuheben.
Die Bildkomposition und die Inszenierung lassen auf eine Person schließen, die sich mit Wissen, Wissenschaft und Entdeckung beschäftigt. Der Globus symbolisiert dabei die Welt und das Streben nach Erkenntnis. Die Bücher oder Schriftrollen deuten auf ein Leben der Forschung und des Studiums hin. Es entsteht ein Eindruck von Gelehrsamkeit, Weisheit und möglicherweise auch einer gewissen Arroganz, die aus dem selbstbewussten Blick des Mannes resultiert. Die gesamte Darstellung strahlt eine Aura des intellektuellen Prestiges und einer tiefen Auseinandersetzung mit der Welt aus.