Genesee Scenery (Mountain Landscape with Waterfall) Thomas Cole (1801-1848)
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Thomas Cole – Genesee Scenery (Mountain Landscape with Waterfall)
Ort: Rhode Island School of Design, Providence.
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Die Komposition ist auf eine klare Staffelung angelegt. Im Vordergrund dominieren die dunklen Felsformationen und das üppige Grün des Waldes. Ein einzelner Wanderer, kaum mehr als ein Punkt in der Weite, findet sich am Rande des Abgrunds wieder; er dient als Maßstab für die gewaltigen Dimensionen der Landschaft. Im mittleren Bereich öffnet sich eine weite Ebene, auf der sich eine kleine Siedlung mit einigen Häusern erkennen lässt. Diese menschliche Präsenz wirkt im Vergleich zur überwältigenden Größe der Natur fast unbedeutend.
Der Hintergrund wird von sanften Hügeln und fernen Bergen eingenommen, die in ein diffuses Licht getaucht sind. Der Himmel ist dynamisch gestaltet; Wolkenformationen erzeugen eine Atmosphäre von Bewegung und Unbeständigkeit. Die Farbgebung ist warm gehalten, mit einem Spiel aus Grüntönen, Brauntönen und Gelbtönen, das die üppige Vegetation und die sonnendurchfluteten Bereiche betont.
Die Darstellung suggeriert mehr als nur eine reine Abbildung der Natur. Es scheint ein Gedanke an die Erhabenheit und Unberührtheit der Landschaft auszudrücken, verbunden mit einer Reflexion über die menschliche Position in dieser Welt. Die kleine Siedlung deutet auf eine zaghafte Inbesitznahme des Raumes hin, doch die überwältigende Größe der Natur unterstreicht gleichzeitig ihre Grenzenlosigkeit und Macht. Die Präsenz des Wanderers verstärkt diesen Eindruck von Kontemplation und Ehrfurcht vor dem Naturschauspiel. Es liegt ein Hauch von Melancholie in der Darstellung, eine Ahnung von Vergänglichkeit angesichts der ewigen Landschaft.